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Tina Turner In ihrer Doku spricht sie über ihre schwerste Zeit

Tina Turner
© Getty Images
Tina Turner ist eine Ikone. In ihrer Dokumentation "TINA" nimmt die Musikerin nun von ihren Fans Abschied – und lässt ihr Leben Revue passieren.

"Ich hatte ein gewaltvolles Leben, es gibt keine andere Möglichkeit, die Geschichte zu erzählen", sagt Tina Turner, 81. Gemeint sind die gemeinsamen Jahre mit Ike Turner sowie viele danach. Erst als Erwin Bach, 65, in ihr Leben trat, sollte sich alles ändern.

Tina Turner gewährt intime Einblicke in ihr Privatleben

"Ich wollte einen Mann, der die Hosen anhat, aber mich nicht in meinen Freiheiten einschränkte", verrät Tina Turner in der TV-Dokumentation des Senders HBO, die am 27. März in den USA Premiere feiert. "Wie viele Jahre nach unserem Kennenlernen haben wir geheiratet, Darling", fragt sie neckisch und meint damit jenen Mann, der hinter der Kamera steht. "27", antwortet Erwin Bach – Ehemann von Turner und Produzent der Doku.

Das Paar lebt in einem schlossähnlichen Anwesen am Züricher See, von dem in der Dokumentation allerdings nur wenig zu sehen ist. Nur so viel: Blumiges Brokat im Inneren, ein überdimensionales Tina-Turner-Porträt im Treppenaufgang und eine lebensgroße Pferdeskulptur an der Wohnzimmerdecke. Der große Garten wird von großen Tannen gerahmt.

Neben ihrem romantischen Kennenlernen mit dem 16 Jahre jüngeren Bach, der ihr 2017 sogar eine Niere spendete, nachdem sie schwer erkrankt war, spricht die Sängerin aber auch über ihre dunkelste Zeit: Über ihren Vater, der sie als Kind verließ. Über ihre Mutter Zela, die erst zurückkam, als ihre Tochter ein Star war, "aber mich nie wollte". Über die brutalen Momente mit Ex-Ehemann Ike Turner. Über sexuelle Gewalt. Über Selbstmordversuche.

Tina Turner: Buddhismus heilte ihren Schmerz

Heute vergleicht Erwin Bach seine Frau mit "Soldaten, die aus dem Krieg kommen und nicht mehr an diese Zeiten erinnert werden wollen". Tina Turner drückt ihren Schmerz mit Buddhismus aus: "Es schmerzt, aber dann nimmt Vergebung das Heft in die Hand. Nicht zu vergeben, damit tut man sich selbst weh."

Die Doku endet mit den Worten von Erwin Bach. "Das war’s“, sagt der Produzent. Die Dokumentation soll einen Schlussstrich unter Tina Turners Schmerz ziehen.

Verwendete Quellen:youtube.com, rnd.de

aen Gala


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