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Till Schramm So verarbeitet er den Tod seines Sohnes

Till Schramm hat wieder Grund zu jubeln.
Till Schramm hat wieder Grund zu jubeln.
© facebook.com/SchrillTamm/photos
Till Schramm richtet nach dem tragischen Tod seines Sohnes Henry (†) den Blick gnadenlos nach vorne. Der Triathlet flüchtet sich in den Leistungssport - und das höchst erfolgreich

Till Schramm, 31, hat sich nach dem tragischen Tod seines dreijährigen Sohnes Henry im Januar 2016 jetzt im Leistungssportbereich eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Kölner Triathlet gewann den diesjährigen "OstseeMan" und konnte damit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Till Schramm jubelt über Sieg

Der Sieg beim Langdistanz-Triathlon in Glücksburg kann durchaus als Zeichen von Schramm gewertet werden, den Blick verstärkt nach vorne zu richten. Zuletzt hatte Till Schramm in bewegenden Worten über die dramatischen Ereignisse um den Tod seines Sohnes Henry gesprochen, aber auch dort schon angekündigt, weiterhin Spitzensport betreiben zu wollen. Auf Facebook veröffentlicht er folgendes Foto mit dem passenden Kommentar:"Sieg und damit Titelverteidigung beim OstseeMan Triathlon !!!"

Ein Leben für den Sport

Der dreimalige deutsche Meister wird aktuell auf der Bestenliste deutscher Triathleten auf der Ironman-Distanz auf Platz 55 geführt. Er startet für den SV Bergisch Gladbach. Im Jahr 2006 wurde er zudem Langdistanz-Weltmeister der Altersklasse U23. Aktuell ist der Sport für Schramm wohl auch eine willkommene Möglichkeit mit der Trauer irgendwie umzugehen.
Vor allem sein zweijähriger Sohn Theo hilft ihm ebenfalls bei der Trauerarbeit.

tbu Gala

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