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Till Lindemann Umstrittene Aussage zum Thema Therapie

Till Lindemann
© Getty Images
Zusammen mit Joey Kelly gab Till Lindemann dem "Playboy" ein Interview. In dem Gespräch machte der Rammstein-Frontmann deutlich, was er von Therapien hält. Seine Aussagen sroßen im Netz auf Unverständnis.

In dem Gespräch mit dem Männermagazin geht es eigentlich um die Freundschaft zwischen Till Lindemann, 57, und Joey Kelly, 47, sowie ihren Kajak-Trip auf dem Yukon. Doch auch das Thema Therapie kommt zur Sprache. Lindemann stellteklar, dass er nichts davon hält.

Till Lindemann lehnt Therapien ab

Auf die Frage, ob man ihn nicht beim Therapeuten finden könne, entgegnet er: "Ich persönlich glaube, das ist oft rausgeschmissenes Geld für Luxusprobleme. Ich habe noch niemanden erlebt, dem es dadurch besser gegangen ist." Er kenne Leute, die aus einer Therapie zurückgekommen seien und für ihn nicht mehr einzuordnen gewesen seien. "Die waren nicht mehr so, wie ich sie kannte. Ich finde es schwer zu ertragen, wie sich diese Menschen verändert haben.

Diese Beobachtung führt der Musiker noch weiter aus. Seiner Meinung nach werde man durch Therapien zum Egomanen oder Egozentriker ,"weil ihm so ein Therapeut erzählt hat, er sei auch etwas Besonderes." "Gerade, wenn du in einer Gruppe bist wie in einer Band: Sobald da fünf Leute sagen, das ist scheiße, was du da machst, und du willst als Einzelner deine Meinung durchdrücken, dann verlässt du die Demokratie und den Kollektivgeist. Dann funktioniert es nicht mehr." 

Till Lindemann glaubt an die Kraft der Natur

Er glaube daran, dass man sich selber therapieren könne. "Mit urtümlichen, archaischen Mitteln. Ich gehe raus in die Natur, an den See und halte mit mir selber Zwiesprache", erklärte Lindemann. Außerdem könne er zu sich finden, wenn er ein Glas Wein aufmache, jage oder angle.

User sind von Lindemanns Aussagen entsetzt

Im Netz werden die Aussagen zahlreich kommentiert. "Wenn Till Lindemann behauptet, 'Therapie ist rausgeschmissenes Geld für Luxusprobleme', dann ist er offenbar in der glücklichen Lage, nie eine echte Therapie gebraucht zu haben" und "Nichts gegen einen gelegentlichen Rammstein-Song, aber was Lindemann über Behandlung psychischer Krankheiten sagt, macht mich wütend", lauteten unter anderem zwei Kommentare auf Twitter. Andere bekräftigten, dass Therapien Leben retten würden.

Hilfen bei Depressionen

Erkennen Sie bei sich Anzeichen einer Depression? Beim überregionalen Krisentelefon unter 0800 1110111 wird schnell und anonym geholfen! Weiterführende Informationen gibt es außerdem bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Verwendete Quellen: Playboy, Twitter

swi Gala


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