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Til Schweiger Er legt sich mit TV-Star Ulrich Tukur an


Schauspieler Ulrich Tukur drückte sein Mitgefühl für Regisseur Dieter Wedel aus. Das kritisiert Kollege Til Schweiger nun aufs Schärfste

Dieter Wedel, 75, wird von mehreren Frauen sexuelle Belästigung und sogar Vergewaltigung vorgeworfen. Der Regisseur hat alle Anschuldigungen zurückgewiesen. Im Magazin "Der Spiegel" bekundete jüngst Ulrich Tukur, 60, Mitleid für den Regisseur, mit dem er bei zwei TV-Produktionen zusammengearbeitet hatte. Die Haltung des Schauspielers stößt bei einem Kollegen der beiden auf Unverständnis: Til Schweiger, 54.

Til Schweiger kann Tukur nicht verstehen

Til Schweiger nimmt in der "Bild am Sonntag" die Argumentation von Ulrich Tukur auseinander. Tukurs Aussage, die betroffenen Frauen hätten deutlicher "Nein" sagen können, erinnere Schweiger "an Silvester in Köln und 'eine Armlänge Abstand'". Dass Tukur Wedel "einen lieben Brief geschrieben hat, ist sein gutes Recht. Schön wäre aber auch ein Brief an die sieben Frauen gewesen, die den Mut hatten, an die Öffentlichkeit zu gehen. Vielleicht gibt es diesen Brief schon, das wäre schön", findet Schweiger.

Schweiger will Opfer stärken

 Gut findet der erfolgreiche Filmemacher hingegen, dass sich Tukur "für eine Kollegin, die in seiner Anwesenheit von Wedel niedergemacht worden ist, gerade gemacht hat". Das hätten zu wenige Kollegen getan, "weil einfach der Mut fehlte".

Schweigers Standpunkt ist bleibt dennoch eindeutig: Kein Mitleid für Wedel, wie Tukur es zeigt. "Zu viele Menschen äußern ihr Unverständnis darüber, dass die Taten jetzt erst angezeigt werden! Das muss aufhören, wir brauchen viel mehr Aufklärung darüber, was die Opfer durchmachen und warum sie so lange geschwiegen haben."

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Schweiger im Fall Wedel zu Wort meldet. 

SpotOnNews


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