Til Schweiger: Witzige Reaktion auf negative Kritik für "Head Full of Honey"

Die Kritik für die US-amerikanische Version von "Honig im Kopf" fällt nicht durchweg positiv aus. Doch Til Schweiger nimmt es wie gewohnt mit Humor

Ist "Head Full of Honey" zu unrealistisch?

Sonderlich gut kam die US-amerikanische Version des Til Schweiger-Films "Honig im Kopf" an den Kinokassen nicht an. Und das trotz der prominenten Besetzung. Vor allem ein Vorwurf wurde dem deutschen Schauspieler und Regisseur immer wieder gemacht: der Film sei unrealistisch. "Mir wurde vorgeworfen, die Geschichte sei unrealistisch, dass es ein Mädchen allein mit ihrem Opa nach Venedig schafft", erzählt Til. Doch von derlei Kritik lässt er sich natürlich nicht unterkriegen – im Gegenteil. Gewohnt flapsig reagiert er darauf: "Da frage ich: Was ist mit einem Film wie 'Terminator 2', wo ein Cyborg aus der Zukunft in die Vergangenheit kommt, ein technisch hochgerüstetes Tötungswerkzeug mit österreichischem Akzent? Was ist mit Marvel-Verfilmungen? Welcher Film ist denn komplett realistisch?" 

Ganz kalt lassen ihn derlei negative Aussagen dennoch nicht. Im Interview mit "Bild am Sonntag" spricht Schweiger offen darüber, wie sehr ihn das trifft: "Vor allen Dingen tut es mir für Nick Nolte leid, weil er sich Hoffnungen gemacht hat", sagt er. Nick Nolte, 78, spielt die Hauptrolle des an Alzheimer erkrankten Großvaters. 

Larissa Marolt

Deshalb hatte sie ein tolles Jahr 2019

Larissa Marolt
Larissa Marolt entzückt auf dem roten Teppich mit ihrem strahlenden Lächeln. GALA kennt den Grund für ihre gute Laune.
©Gala

Schweiger-Film kann stellenweise überzeugen 

Neben der vielen medialen Kritik erkennen andere trotzdem die Kraft von "Head Full of Honey". So findet Susan Rockefeller vom "Entity Mag" viele positive Worte für die eindringliche Geschichte. "Schweiger nutzt Humor und ein stellenweise absurde Art der Verneinung, um die verheerenden Auswirkungen, die Alzheimer auf die ganze Familie hat, zu untersuchen." Als eine der wenigen versteht die Autorin die Botschaft, die Schweiger mit seinem Werk an die Öffentlichkeit schicken möchte: "Schweigers Film geht einen mutigen, künstlerischen Weg, indem er einer sehr dunklen, schweren Krankheit Absurdität und Slapstick-Humor verleiht."

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