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Til Schweiger Die Top 3 seiner Ausraster

Auf Facebook rief Till Schweiger dazu auf, für Flüchtlinge zu spenden. Rassistische Kommentare seiner Fans brachten den Schauspieler zur Weißglut. Nicht das erste Mal, dass Schweiger seiner Wut öffentlich freien Lauf lässt

Am vergangenen Samstag richtete sich Till Schweiger, 51, mit einer Bitte an seine Fans. Auf seiner Facebook-Seite teilte er einen Aufruf des "Hamburger Abendblatts". Die Zeitung hatte zu einer großen Spendenaktion aufgerufen. Mit einem Lkw sollten Hilfsgüter zu den Flüchtlingen in der Hansestadt gebracht werden.

Mit diesem Beitrag startete Schweiger ungewollt eine hitzige Diskussion über die Flüchtlingspolitik in Deutschland. Über 1.400 Facebook-User äußerten ihre Meinung, in welchem Ausmaß oder ob es überhaupt richtig sei Flüchtlingen zu helfen. Ein Großteil der Kommentare waren mit ausländerfeindlichen Bemerkungen gespickt.

Lange konnte sich Schweiger die Diskussion nicht mit ansehen. Dieser Post war seine Antwort auf die Kommentare der Flüchtlings-Kritiker:

Die Meinungen sind gespalten

"Ihr seid zum kotzen! Wirklich! Verpisst euch von meiner Seite, empathieloses Pack! Mir wird schlecht!!!" Schweigers ungehaltener Post zu diesem heiklen Thema stachelte die Facebook-Community allerdings nur noch mehr an.

Neben harter Kritik, erhielt der Schauspieler aber auch Zuspruch. Ein User schrieb: "Bis jetzt mochte ich den Schweiger nicht. Jetzt mag ich ihn. Respekt."

Schweigers Ausraster

Dieser Facebook-Ausraster schafft es definitiv in die Top 3 von Till Schweigers bisherigen Wutausbrüchen. Es ist nämlich nicht das erste Mal, dass der 51-Jährige seinem Ärger öffentlich Luft macht. Im Feburar 2011 war Schweiger zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz. Thema der Sendung: der Umgang mit Sexualstraftätern. Der vierfache Vater äußerte sich überraschend emotional, forderte härtere Strafen und eine Meldepflicht. Mit der ungehemmten Art und Weise, mit der Schweiger seine Meinung vertrat, überrschte er nicht nur den Moderator.

"Das ist dieses deutsche Gutmenschentum, das mich so ankotzt..."

Eine Ohrfeige unter Freunden

Eklat beim "Deutschen Filmpreis": Während der Verleihung hatte Til Schweiger noch triumphiert, im Anschluss bekam er offenbar schlechte Laune. Er schlug seinem Schauspiel-Kollegen Elyas M'Barek, 33, ins Gesicht. Im Berliner Promirestaurant "Borchardt" soll es zu einem Streit zwischen den beiden Männern gekommen sein, woraufhin Schweiger die Hand ausrutschte. Gegenüber der "Bild" erklärte er: "Elyas und ich sind zu späterer Stunde aneinandergeraten. Wir haben uns gestritten. Das kommt unter Männern schon mal vor."

Worüber die beiden stritten, ist nicht klar. Im weitesten Sinne soll es mit Film zu tun gehabt haben. Happy End: Die beiden attraktiven Hitzköpfe haben sich gegenseitig entschuldigt und wieder vertragen.

Mit einem Facebook-Post bewies Schweiger im Anschluss, dass er über sich und sein schwer zu zügelndes Temperament auf jeden lachen kann:

sfi Gala


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