Tiger Woods: Golf-Star auf Schadenersatz verklagt

Nach dem Unfalltod eines Angestellten verklagen dessen Eltern Tiger Woods auf Schadenersatz - wegen angeblich verletzter Fürsorgepflicht.

Tiger Woods muss sich für den Tod eines Angestellten verantworten

Erst Anfang Mai hatte Tiger Woods (43, "How I Play Golf") im Weißen Haus die Freiheitsmedaille erhalten, die höchste zivile Auszeichnung der USA. Wie "TMZ" berichtet, muss sich der Golf-Profi nun einer Zivilklage auf Schadenersatz stellen: Nach der tödlichen Autofahrt seines Barkeepers Nicholas Immesberger werfen ihm dessen Eltern eine Verletzung der Fürsorgepflicht vor.

Woods ist Eigentümer des Restaurants "The Woods" in Jupiter, Florida, wo Immesberger als Barkeeper angestellt war. Woods Freundin Erica Herman leitet das Restaurant und ist ebenfalls angeklagt.

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Immesberger soll am 10. Dezember nach seiner Schicht noch mehrere Stunden in der zugehörigen Bar verbracht und sich bis zu einer "schweren Alkoholvergiftung" betrunken haben. Danach habe man ihn nach Hause geschickt und ihn - so heißt es in der Anklage - trotz seines Zustandes in sein Auto steigen lassen. Wie spätere Untersuchungen ergaben, hatte Immesberger 2,56 Promille im Blut. Er verunglückte auf dem Heimweg tödlich.

Tiger Woods habe von Alkoholproblemen gewusst

Seine Eltern Katie Immesberger und John Belowsky geben nun Woods und seiner Freundin Erica Herman eine Mitschuld: Beiden hätten ihren Sohn persönlich gekannt und von seinen Alkoholproblemen gewusst. Er hätte in der Bar nicht bewirtet werden dürfen, heißt es in der Klageschrift. Sie fordern die Kostenerstattung für die medizinische Versorgung und die Beerdigung sowie einen "angemessenen Schadenersatz". Laut der "Daily Mail" soll die Familie Immesberger zuvor bereits weitere Kinder verloren haben.

Woods trifft die Klage wenige Tage vor dem Auftakt der PGA Championship, bei der er am Donnerstag starten soll. Seine Fans laufen in den sozialen Netzwerken bereits Sturm wegen der Klage: "Diese Familie sollte sich dafür schämen, dass sie Tiger Woods verklagt", schreibt ein Nutzer auf der Facebook-Seite des Verstorbenen. "Er ist gestorben, weil er sich dazu entschloss, zu trinken und dann Auto zu fahren."

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