Tiffany Trump: Sie stellt sich gegen ihren Vater Donald Trump

Die familiäre Unterstützung für Donald Trump bröckelt: Nach Ehefrau Melania stellt sich nun auch seine Tochter Tiffany gegen seine Politik

Donald und Tiffany Trump sogen für Gesprächsstoff
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Donald Trumps jüngste Tochter Tiffany marschierte beim "NYC Pride March 2018" durch Manhattan. Ihrem Vater dürfte das Engagement seiner Tochter für die Rechte Homosexueller ein Dorn im Auge sein.

Jedes Jahr im Juni feiern Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender sich selbst, um damit mit Stolz auf ihre Rolle in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die jüngste Präsidententochter Tiffany Trump, 24, machte mit, wie Instagram-Fotos beweisen. Ob das ihrem Vater Donald Trump, 72, gefallen wird?

Tiffany Trump bei der New Yorker Gay Pride Parade

New York geht auf die Straße: Bei der Gay Pride Parade im Rahmen des Feier-Monats haben am Sonntag (24. Juni) Zehntausende für die Rechte von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender demonstriert. Auf Rollschuhen, zu Fuß, mit Motorrädern und bunt geschmückten Wagen zogen die Demonstranten durch Manhattan. Unter ihnen: Präsidententochter Tiffany Trump. In ihrer Instagram-Story postete die Jura-Studentin mehrere Clips, die sie bei den Vorbereitungen auf die Parade zeigen. Markenzeichen der Teilnehmer: Möglichst bunt soll der Look sein. Und so griff Tiffany zu Nagellack und Kleider-Farbe, um die Outfits dem Anlass entsprechend zu dekorieren. Zusammen mit ihrem Kumpel Andrew Warren posieret sie mit dem Ergebnis auf Instagram. Ein Thema wäre das alleine wahrscheinlich nicht wert. Wenn man sich Erinnerung ruft, wie ihr Vater zum Thema Transgender und Homosexualität steht, allerdings schon. 

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Pride Saturday 🌈📍

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Donald Trump ignoriert Pride Month

Der US-Präsident hatte sich in der Vergangenheit mehrmals gegen die "LGBT"-Bewegung (steht für "Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender") ausgesprochen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Barack Obama, der das Weiße Haus mit Regenbogen-Farben als Unterstützung der LGBT-Community beleuchtet hatte, hat Trump im zweiten Jahr in Folge beschlossen, den Pride Month ohne offizielle Anerkennung vorüberziehen zu lassen. Kein Kommentar zum Thema, keine buntes Weißes Haus. Mit einer neuen Richtlinie hatte Trump Ende März bestimmt, dass  "Transgender-Personen, die einen Geschlechtswechsel haben können oder durchlaufen haben", nicht ins Militär eintreten können. Er selbst bezeichnet sich als "Traditionalist."

User wundert sich 

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❤️ Officially Sunday 💜

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 Andrew Warren, der mit Tiffany Trump befreundet ist, postete zwei Fotos von sich und der Präsidententochter am Sonntag in New York auf Instagram. "Ist ihr Vater nicht Mitglied einer politischen Partei, die LGBT-Personen attackiert?" wundert sich ein User über das Foto. Warren hat dazu eine klare Meinung: "Ist nicht jeder eine eigenständige Person?" Heißt wohl so viel wie: Im Hause Trump stehen nicht alle hinter dem Präsidenten. Das gilt auch für die First Lady: In einem Statement hatte sich sich Anfang Juni kritisch über die Trennung von illegalen Einwanderern und deren Kinder an der Grenze zu Mexiko ausgesprochen. Ein paar Tage später machte Trump Schluss mit der Praktik: Die Kinder werden fortan gemeinsam mit ihren Eltern inhaftiert.  

Fashion-Looks

Der Style von Melania Trump

Am dritten und letzten Tag des G7 Gipfels in Biarritz geht es an den Strand. Die First Ladys schauen sich eine Surf-Class an und setzen alle auf sommerliche Looks. Die sonst so modebewusste Melania Trump setzt jedoch auf einen eher unvorteilhaften Look. 
Melania Trump trägt ein Midi-Kleid des Labels Alaïa (ca. 3.120 Euro), das bis zur Hüfte aus einem weißen Top besteht und dann in einen grafischen Rock übergeht. Dazu kombiniert die First Lady weiße Pumps von Louboutin. 
Trotz ihrer tollen Figur trägt Melanias Designerkleid ein wenig auf.
Tiffany Trump: Lady in Red: Melania Trump glänzt bei einer Abendveranstaltung im Rahmen des G7-Gipfels in einem roten Kleid von Alexander McQueen (ca. 2.134 Euro). Das Modell überzeugt mit einer aufwendigen, seitlichen Drapierung.

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