Terror in Paris: Blutbad bei Rockkonzert

Beim Konzert der Band "Eagles Of Death Metal" hat es eine Geiselnahme mit blutigem Ende gegeben: Die Erstürmung der Konzerthalle soll über 100 Menschenleben gefordert haben

Jesse Hughes und JOsh Homme von der Band "Eagles Of Death Metal"

Angst und Schrecken in Paris: Die französische Hauptstadt ist am Freitagabend (13. November) von einer schweren Anschlagsserie erschüttert worden. Nicht nur das Länderspiel des DFB-Teams wurde von dem Terror überschattet. Beim Konzert der US-amerikanischen Rockband "Eagles Of Death Metal" soll sich außerdem ein schreckliches Blutbad ereignet haben.

Konzertbesucher als Geiseln

Bei dem Konzert, das in der beliebten Location "Le Baclatan" im Nordosten von Paris stattfand, habe es erst eine Geiselnahme gegeben. Wie die französische Nachrichtenagentur "AFP" unter Berufung auf Polizeikreise berichtet, seien bei der anschließenden Erstürmung der Konzerthalle mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

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Laut einem Augenzeugen hätten die Angreifer "Allah Akbar" ("Gott ist groß") gerufen und in die Menge geschossen. Unter anderem die Zeitschrift "Le Figaro" berichtet, dass drei der vier Attentäter einen Sprengstoffgürtel gezündet hätten, als die Einsatzkräfte das Gebäude stürmten, um die Geiselnahme zu beenden.

Die Konzerthalle "Le Baclatan" liegt nur wenige Meter von der früheren Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" entfernt, die erst im Januar dieses Jahres Opfer eines Terrorakts wurde.

Unter Schock

Auf der offiziellen Twitter-Seite sowie der "Eagles Of Death Metal" sowie auf Facebook war am Abend bereits ein erstes Statement zu lesen. Das Management sei demzufolge noch dabei herauszufinden, ob alle Band- und Crewmitglieder in Sicherheit seien. "Unsere Gedanken sind bei all den Menschen, die von diesem tragischen Ereignis betroffen sind."

"U2" cancelt Konzert

Je suis Charlie

Die Stars zeigen Anteilnahme

Amal Clooney und weitere Gäste gedenken bei den "Golden Globes" den Opfern des Anschlags auf das Satire-Magazin "Charlie Hebdo".
Joshua Jackson und Diane Kruger
Wie viele Schauspieler an diesem Abend zeigt sich Kathy Bates solidarisch nach dem Anschlag in Frankreich und hält den Spruch "Je suis Charlie" in die Kameras.
Auch Helen Mirren bezieht sich mit ihrem Schild "Je suis Charlie" auf das Attentat in Paris, bei dem zwölf Menschen starben.

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Angesichts der unsicheren Lage hat "U2" bereits erste Konsequenzen gezogen: Die Band verkündete auf ihrer Webseite, dass sie ihr für Samstag geplantes Konzert in der Pariser "Bery Arena" absagen müsse. Sie sei schockiert von den Ereignissen und drücke allen Opfern ihr tiefstes Mitgefühl aus.

Beispiellose Anschlagsserie

Bei den Anschlägen in Paris an mindestens sieben verschiedenen Standorten sind jüngsten Meldungen zufolge mehr als 140 Menschen gestorben, weitere 200 seien verletzt, 80 von ihnen schwer. In einem Update auf der Twitter-Seite von "AFP" heißt es, dass acht Terroristen mittlerweile tot seien.

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