Teresa Enke: "Ich werde es nie verarbeiten"

Fußballer-Witwe Teresa Enke sprach darüber, wie es ihr drei Jahre nach dem Selbstmord ihres Mannes Robert Enke geht.

Teresa Enke (36) wird den Tod ihres Mannes Robert Enke († 32) wohl nie ganz verwinden, bemüht sich aber dennoch, positiv in die Zukunft zu blicken.

Der damalige Torwart von 'Hannover 96' nahm sich am 10. November 2009 das Leben, nachdem er lange unter Depressionen gelitten hatte.

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Teresa Enke kämpft nach wie vor darum, nach vorne zu blicken: "Etwas Positives werde ich seinem Tod nie abgewinnen können. Ich kann nur versuchen, das Negative in etwas Positives zu wandeln. Sein Tod bedeutet eine Chance, anderen zu helfen. Ich werde es nie verarbeiten, sondern lerne lediglich, damit zu leben", erklärte Teresa Enke in einem Interview mit 'Sport Bild'.

Zu dem Umzug von Hannover nach Köln sei es gekommen, da sie "einen Neustart" brauchte. Auch von Fußball hält sie sich fern, die Auseinandersetzung mit dem Sport sei immer noch sehr schmerzhaft. "Ich möchte mit dem Fußball noch nicht wirklich viel zu tun haben", erklärte sie.

Allerdings ist die Mutter einer dreijährigen Tochter sehr dankbar für die Unterstützung, die sie von DFB-Manager Oliver Bierhoff (44) und Ex-DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (67) erhält. "Von Zwanziger bekomme ich bis heute SMS. Er hat mich in die Kommission für Nachhaltigkeit des DFB berufen. Auch Oliver Bierhoff ist sehr engagiert. Er ruft mich an", verriet sie.

Heute schöpft Teresa Enke vor allem aus ihren Hilfsprojekten der 'Robert-Enke-Stiftung' Kraft. Unter anderem sei zum dritten Todestag ihres Mannes gemeinsam mit der Uniklinik Aachen eine Telefon-Hotline eingerichtet worden, bei der Sportler mit psychischen Problemen Hilfe bekommen können. Außerdem wird Teresa Enke am 10. November auf seiner Facebook-Seite eine virtuelle Gedenkfeier für Robert Enke abhalten.

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