Serena Williams: "Wir feiern keine Geburtstage"

Die Tennisspielerin Serena Williams lebt plötzlich ganz streng nach den Vorgaben der Zeugen Jehovas. Warum?

Die US-Open in New York sind in vollem Gange, doch Serena Williams, 36, überraschte dieser Tage mit einem Statement, das mit Tennis nichts zu tun hat. 

Serena Williams: "Wir sind Zeugen Jehovas"

Angesprochen auf den ersten Geburtstag von Tochter Alexis Olympia am 1. September, sagte sie: "Olympia feiert keine Geburtstage. Wir sind Zeugen Jehovas, wir machen so etwas nicht." Dass Serena Williams der umstrittenen Glaubensgemeinschaft, die es unter anderem verbietet, Weihnachten und Geburtstag zu feiern oder Bluttransfusionen anzunehmen, angehört, ist kein Geheimnis. Allerdings lebte Williams nie hundertprozentig nach deren Glaubenssätzen. Erst im vergangenen Jahr sagte Williams der US-"Vogue": "Zeugin Jehovas zu sein ist mir wichtig, aber ich habe es nie wirklich praktiziert."

Dramatische Ereignisse stützen die Bindung zu der Glaubensgemeinschaft 

Das stimmt nicht ganz: Denn bereits im Jahr 2003 – ihre älteste Halbschwester Yetunde Price wurde damals erschossen – nahm Serena Williams sich eine Auszeit, in der sie bis zu dreimal pro Woche zum Bibelunterricht ging und die Treffen der Zeugen Jehovas besuchte. Auch jetzt war offenbar ein traumatisches Erlebnis dafür verantwortlich, dass Serena Williams sich wieder strenger an die Vorgaben ihre Glaubensgemeinschaft hält: Tochter Olympia kam per Notkaiserschnitt zur Welt, einen Tag später erlitt Williams eine Lungenembolie, ihre Kaiserschnitt-Narbe platze auf, und sie musste erneut operiert werden. Es folgte ein sechstägiger Überlebenskampf und sechs weitere Wochen, in denen Williams das Bett nicht verlassen durfte. Ihre Mutter Oracene Price, 66, war in dieser Zeit stets an ihrer Seite und unterstützte ihre Tochter – auch mit Hilfe der Bibel.

Tragische Schicksalsschläge

Auch Stars werden vom Leben hart getroffen

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