VG-Wort Pixel

Taylor Swift Mit Tränen zum Erfolg?

Taylor Swift
© Reuters
In GALA räumt Taylor Swift mit dem Vorwurf auf, ihren Liebeskummer in Hits zu verwandeln

Den Cowboy-Hut und die Boots hat sie längst gegen Glamour-Outfits eingetauscht. Ein Image-Wandel, der sich auch musikalisch bemerkbar macht: durch Uptempo-Nummern mit Ohrwurm-Potenzial statt Country-Melodien. Das neue Konzept scheint sich auszuzahlen. Nach über acht Jahren im Musikbusiness ist Taylor Swift, 24, so erfolgreich wie nie.

Bereits 2011 war die Sängerin mit Einnahmen von über 35 Millionen US-Dollar weltweit die finanziell erfolgreichste Musikerin. Ihr aktuelles Album "1989" schlägt nun alle Rekorde, verkaufte sich innerhalb von sieben Tagen rund 1,3 Millionen Mal. Andere Künstler heben bei diesen Dimensionen schnell ab - nicht so Taylor Swift. "Ich fühle mich wie eine normale Person, aber ich weiß, dass mein Leben nicht normal ist", sagt sie zu GALA. "Eine realistische Selbsteinschätzung zu haben und zu beobachten, was andere Leute von mir denken, hilft mir, bodenständig zu bleiben."

Songs, die das Leben schreibt: Schon seit Karrierebeginn verarbeitet Taylor Swift ihren Liebeskummer in ihren selbst geschriebenen Liedern. "Ich möchte mich beim Musikmachen selbst herausfordern und begeistern", sagt die US-Künstlerin. "Es ist doch so: Die meisten Leute wollen einen Song, zu dem sie tanzen können, mit dem sie sich identifizieren oder bei dem sie einfach nur weinen können."

Ihre Verflossenen: Harry Styles, Taylor Lautner, Conor Kennedy und Jake Gyllenhaal
Ihre Verflossenen: Harry Styles, Taylor Lautner, Conor Kennedy und Jake Gyllenhaal
© Reuters / Splashnews.com

So sind in den vergangenen Jahren viele Hits entstanden, die von ihren berühmten Ex-Freunden handeln - und davon hat die Sängerin jede Menge. Neben Musikern wie Harry Styles und John Mayer zählt auch Conor Kennedy, der Enkel von Robert F. Kennedy, dazu. Nun möchte Swift ein für alle Mal Schluss machen mit der bösartigen Unterstellung, aus ihren Seelennöten Profit zu schlagen: "Man hat aus mir diese immer datende, männerfressende, bedürftige Person gemacht, die Jungs um den Finger wickelt und sie dann vertreibt, um als Schutzschild Songs über sie zu schreiben." Dabei ist Taylor Swift alles andere als eine Femme fatale - sie ist nur eine Frau, die aus ihren Erfahrungen lernt ...

Rebecca Schindler Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken