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Taylor Swift Aussichten auf die Hölle

Taylor Swift
© Reuters
Taylor Swifts serielle Männerbekanntschaften sind ein gefundenes Fressen für Comedians in Hollywood. Doch damit kann die Sängerin offenbar schlecht umgehen und bescheinigte den "Golden Globe"-Moderatorinnen Amy Poehler und Tina Fey gute Aussichten auf die Hölle

Dieser Scherz ging für Taylor Swift offenbar zu weit: Bei der "Golden Globe"-Verleihung machten sich die Moderatorinnen Amy Poehler und Tina Fey über die schnellen Männerwechsel der Sängerin lustig. So riet Fey: "Bleib weg von Michael J. Fox' Sohn", der als "Mr. Golden Globe" bei der Verleihung assistierte. Sie schlug der 23-Jährigen vor, sich Zeit zu nehmen, um sich erst einmal selbst kennenzulernen. Woraufhin Poehler hingegen antwortete: "Oder mach es einfach. Mach es."

In einem Interview mit der US-amerikanischen Ausgabe des Magazins "Vanity Fair" schlägt Taylor Swift nun zurück und bescheinigt den Comedy-Damen für die Moderation auf ihre Kosten Aussichten aufs Fegefeuer: "Wissen Sie, Katie Couric ist einer meiner Lieblingsmenschen. Weil sie mit mir ein Zitat teilte, das sie begeistert hat und zwar 'Es gibt einen besonderen Ort in der Hölle für Frauen, die anderen Frauen nicht helfen'". Der Ausspruch, der nicht auf Moderatorin Couric zurückgeht, sondern ursprünglich von der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright geprägt wurde, soll wohl bedeuten, dass Swift wenig Spaß versteht, wenn es um ihr Liebesleben geht.

Denn ganz so bewegt, wie es in der Öffentlichkeit scheint - schließlich wurde sie in den vergangenen Jahren unter anderem mit Joe Jonas, John Mayer, Taylor Lautner, Corey Monteith, Jake Gyllenhaal, Conor Kennedy oder Harry Styles gesichtet -, sei das nämlich gar nicht. "Wenn Sie eine große Offenbarung wollen: Seit 2010 habe ich exakt zwei Leute gedatet", sagte Taylor Swift im Interview weiter. "Dass es Bilderserien von einem Dutzend Typen gibt, die ich entweder auf dem roten Teppich umarmt oder zum Mittagessen getroffen oder mit denen ich ein Lied geschrieben habe, ist einfach lächerlich."

Und überhaupt: Dass sie Songs über ihre Erfahrungen und Gefühle schreibe, werde allzu schnell so ausgelegt, als sei sie die "anhängliche, verrückte, verzweifelte Freundin". Mit diesem Image will die Countrysängerin nun offenbar aufräumen.

Mehr Spaß versteht unterdessen Amy Poehler. Als sie von den Höllenaussichten erfuhr, sagte sie über Taylor Swift zu "The Hollywood Reporter": "Oh, es tut mir leid, wenn wir sie aus der Fassung gebracht haben. Ich bin Feministin und sie ist ein junges und talentiertes Mädchen. Aber ich stimme zu, ich werde in die Hölle kommen. Aus anderen Gründen jedoch. Hauptsächlich Steuersachen."

iwe


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