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Tanja Szewczenko Sie gibt emotionale Einblicke in ihre Fehlgeburten

Tanja Szewczenko
Tanja Szewczenko
© instagram.com/tanjaszewczenko
Die ehemalige Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko beschreibt ihren jahrelangen Versuch, ein zweites Kind zu bekommen, auf Instagram als "bitteren Kampf", bei dem sie ihren Körper an "Grenzen" brachte.

Lange haben Tanja Szewczenko, 44, und Norman Jeschke, 43, versucht, ein zweites Kind zu bekommen. "Vier Fehlgeburten in einem Zeitraum von zwei Jahren" musste das ehemalige Profi-Eiskunstlaufpaar verkraften, wie Szewczenko im Juni 2021 auf Instagram berichtete. Die letzte hatte sie vor genau einem Jahr, wie sie nun in einem weiteren emotionalen Beitrag auf ihrem Social-Media-Account verrät.

Tanja Szewczenko: "Einen Tag später wurde meine Hoffnung zerstört"

Heute könne Tanja Szewczenko wieder lachen. Sie ist mittlerweile Mutter von drei gesunden Kindern, ihre Zwillingsjungs Leo und Luis sind Ende April 2021 auf die Welt gekommen. Doch ein Jahr vor der Geburt ihrer zwei kleinen Wunder erlebte die dreifache Deutsche Meisterin im Eiskunstlauf erneut eine Fehlgeburt, wie sie auf Instagram schildert: "Vor zwei Jahren stand ich an der gleichen Stelle. Zum fünften Mal schwanger, hatte ich die Hoffnung, dass es diesmal klappt. Einen Tag später wurde meine Hoffnung zerstört. Der Frauenarzt teilte mir mit, das er keinen Herzschlag feststellen kann. Ich hatte wieder verloren. War bereits 42 Jahre alt und hatte schon alles erdenkliche getan um ein zweites Kind zu bekommen [sic]."

"Habe Seele und Körper an Grenzen gebracht"

Ein Kinderwunsch könne "zermürben" und "einen seelisch auf die Probe stellen", schreibt Tanja weiter. Sie hätte zwar bereits eine "wundervolle Tochter" Jona Valentina, 11, aber genau sie habe ihr die "Bedeutsamkeit eigener Kinder aufgezeigt". In Szewczenkos Herz sei Platz für "mehr Liebe" gewesen.

"Ich sehnte mich schon lange nicht mehr nach Ruhm und Ehre oder der großen Karriere, ich hatte genug erreicht und herausgefunden das Familie das höchste Gut ist [sic]. Jedenfalls für mich", erklärt die ehemalige "Alles was zählt"-Darstellerin, doch "es wollte nicht" klappen. Tanja hätte "immer das Gefühl, das etwas falsch läuft [...], das es vielleicht einfach nicht sein soll…".

Glücklicherweise habe sich ihr "Kampf" am Ende "gelohnt" – "egal wie bitter er zwischenzeitlich war, egal wie viele Federn ich lassen musste, egal das ich dadurch meinen Job verloren hatte, egal das ich Seele und Körper an meine Grenzen gebracht habe, denn am Ende habe ich mehr gewonnen, als ich mir hätte je erträumt [sic]", so Tanja Szewczenko am Ende ihres Postings.

Verwendete Quelle: instagram.com

jse Gala

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