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Tanja Bülter Durch die Chemotherapien kam sie in die Menopause

Tanja Bülter
Tanja Bülter
© Streetstyleshooters / Getty Images
Hinter Moderatorin Tanja Bülter liegen zwei schwierige Jahre, in denen sie gegen Brustkrebs gekämpft hat. Nun spricht sie offen über ihre Erkrankung und offenbart, dass aufgrund der Chemotherapien die Menopause eingesetzt hat.

Tanja Bülter, 50, gab im Juli 2020 bekannt, dass sie sich nach sieben Jahren Ehe von ihrem Mann Nenad Drobnjak getrennt hat. Daraufhin musste sie sich zunächst in ihrer neuen Rolle als alleinerziehende Mutter ihrer Kinder Nicolas, 14, und Mina, 9, zurechtfinden. Wenige Monate später folgte die Schockdiagnose: Brustkrebs. Jetzt offenbart die Moderatorin, dass ihr langwieriger Kampf gegen den Krebs mit einer Folgeerscheinung einherging: der Menopause. 

Tanja Bülter: Chemo versetzte sie in die Menopause

Zwei Chemotherapien, eine Strahlentherapie und eine Operation: Tanja Bülter musste sich aufgrund ihrer Brustkrebserkrankung verschiedenen Behandlungen unterziehen. Womit sie nicht gerechnet hätte, ist, dass plötzlich die Menopause einsetzt. "Ein Arzt erwähnte am Anfang meiner Chemo zwischen Tür und Angel, dass es sein könne, dass ich dadurch in die Wechseljahre komme. Ich hatte da gar nicht mehr dran gedacht. Und plötzlich bemerkte ich, dass ich meine Tage nicht mehr bekomme und ich Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen hatte", sagt die 50-Jährige gegenüber "Bild".

Aufgrund der Chemotherapien litt sie bereits unter Schwäche und Übelkeit. Das Einsetzen der Menopause mit all ihren Begleiterscheinungen setzte der Moderatorin zu. Normalerweise können den Symptomen der Menopause mit einer Hormontherapie entgegengewirkt werden. Bei Tanja Bülter war dies jedoch nicht möglich, da es "eher noch einen Krebs triggern würde". 

"Es war Glück im Unglück"

"Damit muss ich nun leider leben. [...[ Ich habe immer noch mit Hitzewallungen und trockenen Schleimhäuten zu kämpfen", fährt sie fort und verrät, dass ihr Letzteres während eines Dates einen Strich durch die Rechnung gemacht habe. Doch ihr "Flirt", aus dem nichts Ernstes geworden sei, habe "superlieb" reagiert und sie selbst habe es mit Humor genommen. 

Außerdem sei die Journalistin froh, dass sie bereits Mutter von zwei Kindern ist, denn die Chemo wirke sich "besonders schädlich auf die Eizellreserve einer Frau" aus. "Es war Glück im Unglück, dass meine Familienplanung schon lange abgeschlossen ist", sagt sie. 

Tanja Bülter: So hat sie auf die Diagnose reagiert

Im Oktober 2020 ertastete die RTL-Moderatorin einen Knoten in ihrer Brust. An Krebs habe sie zunächst nicht gedacht, wie sie im Interview mit GALA offenbarte: "Ich bin ganz optimistisch zur Ärztin ge­gangen und dachte, das wird wohl eine Entzündung oder eine Zyste sein." Doch wenige Tage später erhielt sie die schockierende Diagnose. Wie sie sich in diesem Moment gefühlt hat, verriet sie später gegenüber "Bunte". 

"Das war sicherlich ein Gefühl von Machtlosigkeit. Man fällt in eine Art Schockstarre, wenn dir gesagt wird, dass es jetzt um Leben und Tod geht", erinnerte sie sich. Während der folgenden Behandlungen habe Tanja stets an ihrem Optimismus festzuhalten. Es habe zwar auch "dunkle Gedanken" gegeben, "aber meine positive Einstellung stand über allem", versicherte die Journalistin. Sie habe zudem das Mantra "Du wirst daran nicht sterben!" entwickelt, welches sie sich ständig vorgesagt habe. 

Wie geht es ihr jetzt?

Seit Juli 2021 befindet sie sich in der Genesung. Am 28. Januar 2022 erscheint ihr Buch "Brust raus – Wie ich den Krebs besiege und dabei ICH bleibe", in dem sie auch Expert:innen zu Wort kommen lässt, die ihren Weg begleitet haben.

"'Brust raus' ist und war mein Lebensmotto – auch während der Krebsbehandlung. Und das hat mich sehr getragen!", schreibt Tanja auf Instagram. In der Beschreibung ihres Instagram-Profils bezeichnet sie sich zudem als "Breast cancer survivor" (dt.: Brustkrebs-Überlebende).

Verwendete Quellen: bunte.de, instagram.com, bild.de

sti Gala

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