Sylvie Meis offen wie nie: "Damals hatte ich keine eigene Stimme"

Auch Sylvie Meis hat mal weniger gute Tage, an denen sie sich mit einer Sonnenbrille vor der Außenwelt abschirmt. Mit GALA spricht sie über den manchmal bitteren Preis ihres Ruhms und wie sie damit umgeht

Sylvie Meis

Als Person des öffentlichen Lebens hat man es nicht immer leicht. Man wird verfolgt, in unangenehmen Situationen fotografiert, nach privaten Details gefragt - in Deutschland gehört sie ganz klar zu den prominenten Damen, über die besonders viele Schlagzeilen geschrieben werden: Sylvie Meis, 40.

Die Moderatorin stellte gerade ihre neue Sonnenbrillen-Kollektion von "Edel-Optics" in Hamburg vor. Ein passender Moment, um bei Sylvie mal nachzufragen, wie das eigentlich so ist, wenn einem ständig aufgelauert wird und was man dagegen tun kann.

Sylvie Meis zeigt Redakteurin Jolla ihre neuen Sonnenbrillen 

Gala: Sylvie, es gibt drei neue Sonnenbrillen von dir ...

Sylvie Meis: Ja. Ich freue mich darüber, eine neue Kollektion für Edel-Optics herausbringen zu können. Es gibt drei Modelle, deren Themen mein Leben umschreiben. "Dream", "Focus" und "Impress". Die "Dream" mit den verspiegelten Piloten-Gläsern ist elegant und gleichzeitig sportlich, die "Focus" mit den runden Gläsern verkörpert ein bisschen den Festival-Look und die "Impress" mit den großen Gläsern ist natürlich die Diva. Also alles, was man braucht. Diese drei Modelle drücken den Style aus, den ich im Frühling gerne trage.

Du bist eine viel fotografierte Frau und das auch manchmal in privaten Situationen. Letztes Jahr hast du in einem Interview gesagt, die Sonnenbrille stelle auch ein Schutzschild vor den Paparazzi dar. Was tust du sonst noch, um dich vor den Fotografen oder Blicken zu schützen?

Das fängt bei mir zu Hause an. Jeder Mensch hat mal Stress. Aber ich versuche eben, mich zu Hause zu beruhigen und Stress abzubauen. Wenn ich dann rausgehe und es sind viele Blicke auf mich gerichtet, fühle ich mich gut. Wenn man mit sich im Reinen ist, schafft man das auch.

War dir immer klar, dass du diesen Rummel für den Job in der Öffentlichkeit gerne in Kauf nimmst?

Am Anfang war ich mir darüber nicht im Klaren. In früheren Interviews direkt nach der Trennung sage ich oft, dass es ein Preis ist, den man zahlen muss. Am Anfang ist einem das noch nicht klar. Alles ist witzig und toll und man sieht nur die sonnige Seite. Erst dann, wenn etwas nicht so Schönes passiert und sich alle drauf stürzen, wird einem das bewusst. Damals 2013 war ja auch Social Media noch nicht so groß. Diese enorme Präsens konnte man damals noch nicht lenken oder dagegen steuern. Heute kann man die Menschen direkt darum bitte, die Privatsphäre zu wahren. Aber damals hat es sich so angefühlt, als hätte ich keine Stimme und deswegen habe ich mich auch oft zurückgezogen. Die Reaktion war dann, dass sich noch mehr drauf gestürzt wurde. Das war schon heftig. Man war einfach Futter für die Zeitschriften.

Social Media hat also Vorteile, weil du selbst zu den Menschen sprechen kannst. Es hat aber auch Nachteile, oder?

Ja, denn es ist praktisch ein extra Job. Früher konnte man sagen, man zieht sich etwas zurück. Das geht heute nicht. Man zeigt mehr, als man früher gedacht hätte. Damals war mir klar, wo meine Grenze liegt und ich wollte auch nicht darüber hinausgehen. Diese Grenze hat sich total verschoben. Heute muss man immer mehr Persönlichkeit und Privates zeigen – seine Küche, sein Badezimmer. Das verlangen die Leute, die wollen einen kennenlernen. Das ist jetzt gefragt.

Aber es gibt immer noch Bereiche in deinem Leben, die du nicht zeigen möchtest.

Ich bin viel offener geworden, auch privat. Ich zeige mittlerweile wieder meine Beziehung auf Instagram und freue mich, ein Foto mit Bart zu posten. Das habe ich bei meinen früheren Beziehungen nicht gemacht. Ich bin aber zurückhaltender, wenn es um meinen Sohn geht. Er wird bald 13 und ist ein Teenager. Da richte ich nicht den Scheinwerfer auf ihn, das ist nicht fair. Er ist ein cooler Junge und soll nicht von Mami genervt werden.

Wie geht Damian denn damit um, dass Mami so berühmt ist?

Er ist ja mit zwei bekannten Elternteilen aufgewachsen. Das kann natürlich Schwierigkeiten mit sich bringen, wenn eine negative Bemerkung von außen fällt. Das passiert halt. Zum Glück gibt es eine gute Unterstützung von Seiten der Schule. Und auch Damian als Mensch ist sehr stark und kann das relativieren. Er weiß, wer er ist und dass er auf das, was andere Leute sagen, keinen Einfluss ausüben kann. Das finde ich schon sehr cool von ihm.

Liest du dir alle Schlagzeilen durch, auch die negativen?

Natürlich guckt man ab und zu. Ich versuche, das nicht so sehr an mich rankommen zu lassen. Aber natürlich bin ich auch ein Mensch mit Gefühlen und das macht ja auch was mit mir. Aber ich habe in all den Jahren gelernt, damit entspannt umzugehen. Ich lese mir nicht so gerne Kommentare über mich durch. Wenn es Beleidigungen gibt, werden diese gelöscht. Ich denke, das steht mir auch zu. Aber die meisten meiner Follower sind ja sehr nett.

Fashion-Looks

Der Style von Sylvie Meis

Hot, hotter, Sylvie: Für ein "ganz besonderes Geburtstags-Dinner", so schreibt es Sylvie auf Instagram, wirft sich die Moderatorin in Schale. Wir wissen natürlich, für wessen Feier Sylvie im kompletten Glitzerlook - bestehend aus One-Shoulder-Jumpsuit, Gürtel und High Heels - erscheint. Ihr neuer Freund Niclas Castello feiert in St. Tropez seinen 41. Geburtstag und kann sich über Sylvies funkelnde Gesellschaft freuen. 
Auf den ersten Blick trägt Sylvie Meis ein lässiges Strandoutfit mit Sweatshirt, Tuch, Sonnenbrille und Lederleggings. Doch siehe da: Auch die edle Chanel-Tasche aus PVC sowie luxuriöser Schmuck, u.a. der "Love"-Armreif von Cartier, dürfen nicht fehlen.
Wow! In diesem hochgeschlitzten Blütendress ist Sylvie Meis als Hochzeitsgast in Venedig mehr als ein sexy Hingucker. Ob Barbara Meier über diesen aufreizenden Look wohl glücklich ist? Schließlich soll doch die Braut an ihrem großen Tag die Schönste sein.
Schon am Abend vor der Hochzeit hatte Sylvie nämlich im senfgelben Glamour-Dress mit tiefem Ausschnitt sicherlich für Aufsehen gesorgt. 

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Verwendete Quellen: eigene Recherche

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