Sylvie Meis entscheidet Rechtsstreit für sich: "Sabia hätte sich entschuldigen sollen"

Sylvie Meis bekommt ihre Genugtuung. Die Moderatorin verklagte ihre ehemalige Freundin Sabia Boulahrouz wegen einer verletzenden Aussagen im TV

Diesen Zwist hat Sylvie Meis, 40, wohl für sich gewonnen. Es geht um die jahrelange Fehde zwischen der Moderatorin und ihrer ehemals besten Freundin Sabia Boulahrouz, 40. Eigentlich war das Kriegsbeil nach dem Liebes-Drama mit Sylvies Ex-Mann Rafael van der Vaart, 36, im Jahr 2013 mehr oder weniger begraben worden. Zumindest gingen sich die beiden ehemaligen Spielerfrauen aus dem Weg, sprachen nur selten über die jeweils andere. Besonders Sylvie hielt sich mit Aussagen über Sabia zurück, wurde vor einigen Monaten aber indirekt dazu gezwungen, sich zu äußern.

Sabia Boulahrouz sorgt mit ihren Aussagen für Fragezeichen

Grund war eine Aussage von Sabia bei der ProSieben-Show "Global Gladiators". Darin meinte die 40-Jährige, sie kennen niemanden, der Krebs habe. Als Sylvie und Sabia jedoch noch Freundinnen waren, erkrankte Sylvie im Jahr 2009 an Brustkrebs, konnte durch eine operative Tumor-Entfernung und eine unterstützende Chemotherapie aber geheilt werden. Warum sagte Sabia also so etwas?

Weiterhin behauptete sie: "Einige Menschen gehen sogar soweit, eine Krankheit zu erfinden, um davon zu profilieren!" Eine Andeutung, dass Sylvie ihrer Meinung nie an Krebs erkrankt sei?

Sylvie Meis fühlte sich attackiert

Für einige Zuschauer und Sylvie selbst ganz klar eine Provokation. "Ich kann es einfach nicht hinnehmen, dass jemand mich als Lügnerin darstellt und meine Erkrankung anzweifelt. Das ist eine Attacke gegen mich, meine Integrität und auch gegen meine Familie, die diese schlimme Zeit miterlebt hat", so Sylvie gegenüber GALA. Und so entschied sich die Niederländerin dazu, Sabia zu verklagen. "Sabia hat die Unterlassung bestätigt, ist aber nicht bereit, einen symbolischen Betrag an DKMS Life zu bezahlen sowie sich öffentlich zu entschuldigen. Eine Klage ist daher der nächste Schritt", lautete ein Statement von Sylvies Management.

Erneute Kritik an der ehemaligen Freundin

Eine Situation, die Sylvie nun aber anstatt mit Sabia, mit ProSieben geklärt hat. Wie Sylvie auf Instagram mitteilt, ist es nicht ihre ehemalige Freundin, sondern der TV-Sender, der wie gewünscht die DKMS Stiftung mit einer Spende unterstützt. Doch dabei belässt es Sylvie nicht.

Der Mutter eines Sohnes ist es ein Anliegen, gegenüber Sabia noch einmal Kritik zu äußern: Ich hätte es als angemessen empfunden, wenn Frau Boulahrouz sich bei mir entschuldigt hätte. Da sie aber bereits eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben hat, bin ich zuversichtlich, dass sie nicht erneut versuchen wird, mit diesem für mich und viele andere Frauen schmerzhaften Thema Schlagzeilen zu provozieren." Ob Sabia auf diesen Post reagiert oder das Thema wegschweigt? 

Verwendete Quellen: Gala, ProSieben, Instagram

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