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Sylvie Meis "Rafael und Niclas mögen sich sehr"

Sylvie Meis
Sylvie Meis
© Getty Images
Sylvie Meis über ihre Flitterwochen, ihren Ring – und warum ihre zweite Hochzeit noch aufregender war als die erste mit Rafael van der Vaart.

Sie hat die Sonne mitgebracht. Sylvie Meis, 42, strahlt, als sie im Hamburger Luxushotel "The Fontenay" gemeinsam mit dem Amsterdamer Label Vedder & Vedder ihre Schmuckkollektion vorstellt. Die Hochzeit mit dem Künstler Niclas Castello, 42, in Florenz und die Flitterwochen auf Capri liegen erst wenige Tage zurück.

Sylvie Meis über ihre Traumhochzeit in Florenz

"Ich habe viele schöne Erinnerungen im Gepäck", sagt Sylvie. In den Goodie-Bags, die ihre guten Freundinnen anlässlich der Trauung bekamen, steckten als kleines Souvenir übrigens auch personalisierte Goldkettchen aus ihrer Kollektion.

GALA: Haben Sie Ihren Ehering in den vergangenen Tagen schon mal abgelegt?
Sylvie Meis: 
Nur zum Schlafen – und wenn ich mein Gesicht wasche. Dafür sind die Diamanten zu schön.

Er funkelt wie verrückt! 
Ja, ich habe einen guten Ehemann. (lacht) Der Ring hat fünf Karat.

Haben Sie sich denn zur Hochzeit auch gegenseitig Geschenke gemacht? 
Das holen wir jetzt nach. Wir wollen uns Uhren schenken, weil die für die Zeit stehen, die wir zusammen verbringen werden. Für mich ist es ja schon die zweite Ehe. Mit Anfang 40 entscheidet man sich bewusster, mit wem man sein Leben teilen möchte. 

Sie schienen aufgeregter als bei ihrer ersten Hochzeit mit Rafael van der Vaart.
Ja, tatsächlich. Damals, 2005, wurde die Zeremonie live im TV übertragen, es war ein Riesending. Aber trotzdem hatte ich diesmal mehr Respekt. 

Sylvie Meis: Ihre Eltern konnten bei ihrer Hochzeit nicht dabei sein

Was war jetzt der emotionalste Moment? 
Es war sehr hart, dass meine Eltern wegen Corona nicht dabei waren. Sie wollten kein Risiko eingehen. Dafür waren sie über Facetime zugeschaltet und die Ersten, die meine Kleider gesehen haben.

Mit wie vielen Koffern ging es dann zum Flittern?
Die Brautkleider wurden von meinen Schwiegereltern mit dem Auto zurückgefahren. Deshalb hatte ich nur eineinhalb Koffer dabei – was trotzdem viel zu viel war. Ich habe mich kaum umgezogen, weil wir ein paar Tage schlechtes Wetter hatten. Morgens habe ich Sport gemacht. Danach haben wir es uns im Hotelzimmer kuschelig gemacht. Wir haben beim Roomservice bestellt, Champagner getrunken, Netflix geguckt und gechillt.

"Ich verstehe mich super mit Rafael und seiner Estavana"

Verändert sich nun Ihr Alltag?
Gar nicht. Wenn die Corona-Krise vorbei ist, werden Niclas und ich öfter in den USA sein, da er dort beruflich viel zu tun hat. Ich liebe es, dass er so kreativ ist! Auf meinem Schreibtisch steht eine Kussmund-Skulptur von ihm. Wenn wir in ein größeres Haus mit Garten umziehen, wird es voll mit seiner Kunst sein. Leider haben wir noch keine passende Immobilie in Hamburg gefunden. Mein Sohn Damián wohnt wie schon zuletzt hauptsächlich bei seinem Vater in Dänemark und besucht uns regelmäßig. 

Was ist Ihr Geheimnis für gutes Patchwork? 
Ich verstehe mich super mit Rafael und seiner Estavana. Und ich liebe ihre kleine Tochter Jesslynn. Manchmal braucht es seine Zeit, dann fallen die Puzzleteile auf einmal richtig. Ich glaube, Niclas ist das letzte Teilchen, das fehlte. Mein Mann und mein Ex-Mann mögen sich auch sehr. Wenn wir bei Rafael und Estavana ein Glas Wein trinken, vergeht die Zeit wie im Flug. 

Verwendete Quellen: Eigenes Interview

Gala

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