Susan Sideropoulos: Nach dem "Mila"-Flop hatte Susan den Mut verloren

Susan Sideropoulos ist eine der beliebtesten Schauspielerinnen in Deutschland. Doch ein beruflicher Misserfolg brachte sie fast dazu, ihren Job an den Nagel zu hängen

Zehn Jahre lang spielte Susan Sideropolous bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten die Rolle der Verena Koch und schaffte sich so eine riesige Fanbase. Dann stieg sie aus, starb sogar den Serientod - eine Rückkehr zur Daily Soap war somit unmöglich. Die ganz großen Rollen blieben danach aus und Susan war versucht, die Schauspielerei komplett aufzugeben.

Susan Sideropoulos wollte die Branche wechseln

Eigentlich sollte ihr die Hauptrolle in der Vorabendserie "Mila" Susan wieder zu großem Erfolg in der deutschen TV-Branche verhelfen. Doch das Format floppte, wurde wegen schlechter Quoten erst auf einen neuen Sendeplatz verschoben, dann abgesetzt. Für die 35-Jährige war das ein Schock. Gegenüber "Bild" sagte sie: "Ich hatte eine Phase, in der ich mir kurz überlegt habe, ob ich überhaupt noch in dieser Branche bleiben möchte. Nicht, weil ich mir selber die Schuld gegeben habe – das habe ich nie gemacht. Ich fand die Serie super! Ich fand mich toll, meine Kollegen toll, alles toll."

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So hat sie die Enttäuschung überwunden

Susan war enttäuscht, dass "Mila" bei den Zuschauern nicht ankam, hatte das Gefühl, dass ihre Arbeit nicht geschätzt wurde: "Deswegen habe ich kurz überlegt, ob ich noch mal so viel Liebe und Energie aufbringen kann." Aber schnell war klar: Sie kann und sie will. Im Familienurlaub in Thailand fand sie viel Ruhe und wieder zu sich selbst. Während der sechswöchigen Reise konnte sie ihre Trauer über den Serien-Flop überwinden.

Jetzt hat Susan viele neue Engagements

Zeit, die die gebürtige Hamburgerin brauchte, um mit neuer Energie und Tatendrang wieder durchzustarten: "Direkt danach kam meine Hauptrolle in den Karl-May-Festspielen und jetzt kommt SOKO. Es geht ja immer weiter. Ich möchte mich nicht beschweren, weil es mir gut geht, weil ich viel arbeite", erzählte Susan.

25 Jahre GZSZ

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Emily und Philip Höfer (Anne Menden und Jörn Schlönvoigt)  Die Schauspieler Anne Menden und Jörn Schlönvoigt feiern ihr 11-jähriges Jubiläum bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Seit dem 1. Dezember 2004 (Folge 3114) sind sie als die Zwillinge Emily und Philip Höfer in der beliebten Soap zu sehen und haben dabei schon so manche Höhen und Tiefen durchlebt.
Philip Höfer (Jörn Schlönvoigt)   Philip Höfer ist seit 2004 dabei und musste mit die meisten Schicksalsschläge einstecken: Er und seine Zwillingsschwester Emily (Anne Menden) wuchsen bei ihrem Stiefvater auf und sahen erst mit 16 ihren Vater wieder, der jahrelang ein Doppelleben führte und dann auch starb. Seine erste Freundin Franziska Reuter (Jasmin Weber) wird erst lesbisch mit der Frau seines Halbbruders und stirbt dann bei einer Explosion, die seine Zwillingsschwester mit verschuldet hat. Er scheitert in einer Boygroup bevor er sich dazu entschließt, Medizin zu studieren. Mit seiner guten Freundin Dascha (Lena Ehlers) ging er eine Scheinehe ein, damit diese in Deutschland bleiben durfte. Nach einem Unfall bei seinem Junggesellenabschied ist er vermutlich zeugungsunfähig.
Emily Höfer (Anne Menden)  Die Figur der Emily Höfer sorgt seit 2004 für viel Zündstoff bei "GZSZ": Erst verliebt sie sich in ihren Halbbruder John (Felix von Jascheroff) und fängt etwas mit ihm an, nur um ihm später wegen Inzest anzuzeigen und an sein Erbe ranzukommen. Ihr Vater ist bei einem Flugzeugabsturz gestorben, sie ist wegen Betrugs von der Schule geflogen und wollte bereits Sängerin und Schauspielerin werden. Sie war drogenabhängig und ist mit verantwortlich für den Tod der Exfreundin ihres Bruders bzw. der neuen lesbischen Freundin ihrer ehemaligen Schwägerin. Ihr erster Freund Lenny (Alexander Becht) trennte sich von ihr, nachdem er schwul wurde. Ihre neue Liebe Patrick (Björn Harras) starb bei einem Sturz. Sie wurde schwanger bei einem One-Night-Stand und überließ das Kind ihrem Zwillingsbruder Philip (Jörn Schlönvoigt) und dessen Frau Ayla (Sila Sahin), die keine Kinder bekommen können.
John Bachmann (Felix von Jascheroff)  John Bachmann ist bestimmt eine der bekanntesten "GZSZ"-Figuren. Kein Wunder: Er fing vor 13 Jahren als frecher Schüler an und hatte seitdem ein bewegtes Leben. So schoss er einer Exfreundin ins Knie, musste ein Flugzeug notlanden, hatte Jo Gerner (Wolfgang Bahro) als Stiefvater, schlief mit seiner Halbschwester, war in einem U-Bahn-Tunnel eingeschlossen, musste sich scheiden lassen, weil seine Frau lesbisch wurde und zusehen, wie seine Exfreundin mit dem gemeinsamen Kind nach Kanada auswanderte. Gerade hat Felix von Jascheroff verkündet, dass er 2014 aus der Serie aussteigen wird. Privat war er übrigens mit Franziska Dilger verheiratet, die von 1999 bis 2001 das Straßenkind Inka Berent bei "GZSZ" verkörperte. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder, ließen sich jedoch 2009 scheiden.

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