Stephen Dorff: Wilde Partys am Set

Schauspieler Stephen Dorff gestand, während der Dreharbeiten zu seinem neuen Film öfter mal einen über den Durst getrunken zu haben.

Stephen Dorff (39) feiert bei Dreharbeiten gerne mal verrückte Partys.

Der Schauspieler ('Somewhere') geht gerne feiern und wurde schon an so manchem exotischen Ort beim Partymachen fotografiert. Auch die Dreharbeiten zu seinem neuen Drama 'Zaytoun' in Israel bildeten da keine Ausnahme. "Ja, das war ziemlich wild", gab er gegenüber der britischen Tageszeitung 'The Independent' zu. "Die waren dort alle verrückt nach diesen so genannten 'Chasern' [Jäger]. Das war das Wort, das ich dort am meisten gehört habe. Das waren diese Schnäpse. Egal, wo wir hingegangen sind und zu welcher Tages- oder Nachtzeit, immer hieß es: 'Stephen, willst du noch einen Chaser? Ich habe immer nur gesagt: 'Nein! Ich kratze hier deswegen schon ab'".

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Aber für seine vielen Partynächte hatte der feierwütige Darsteller gleich zwei Ausreden parat: Einerseits brauchte er Ablenkung, da er viel harte Arbeit in die Rolle des israelischen Kampfpiloten Yoni steckte, der abgeschossen und gefangen genommen wird. Andererseits schienen die Israelis öfter frei zu haben als die Amerikaner. "Die Wahrheit ist: Dort waren irgendwie eine Menge offizieller Feiertage. Jedes Mal, wenn ich mich gerade an den Rhythmus des Drehens gewöhnt hatte, standen wieder vier Feiertage an. Also was bitteschön soll man bei so viel Freizeit machen?", grinste er.

Der Film, in dem Dorffs Charakter Yoni letztendlich der Gefangenschaft entkommt, hat auch eine politische Botschaft. Mit der Lage in Israel ist der Kinostar nicht zufrieden, möchte sich aber auch nicht zu sehr einmischen. "Ich versuche, nicht zu involviert zu werden. Ich bin kein allzu politischer Mensch. Ich weiß, dass es definitiv viel Hass gibt zwischen den Israelis und den Palästinensern, dass sie diese Auseinandersetzung haben, wozu sie auch jedes Recht haben, aber ich hoffe trotzdem, dass sie eines Tages all ihre Probleme lösen und friedlich koexistieren können. Außerdem habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Menschen in Israel wirklich sehr liebenswürdig sind. Land-Problem hin oder her, es wäre toll, wenn die Leute einen Kompromiss finden würden, mit dem sie alle zufrieden sind", philosophierte Stephen Dorff.

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