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Stephanie Gräfin von Pfuel Mutmaßlicher Todesfahrer ihres Sohnes wird angeklagt

Stephanie Gräfin von Pfuel
Stephanie Gräfin von Pfuel
© Action Press
Vor anderthalb Jahren wurde der Sohn von Stephanie Gräfin von Pfuel bei einem Autounfall tödlich verletzt. Jetzt kommt der Fahrer des PKWs vor Gericht.

Es war im März 2019, als Karl "Charly" Begusat, der Sohn von Stephanie Gräfin von Pfuel, 59, bei einem Autounfall in Berlin so schwer verletzt wurde, dass er verstarb. Seitdem kämpft sich die "Kaffee-Gräfin" zurück ins Leben. Ein weiterer Schritt, der ihr dabei helfen könnte: Der Fahrer, der in den tödlichen Unfall ihres Sohnes verwickelt war, kommt nun vor Gericht.

Stephanie Gräfin von Pfuel hofft auf Gerechtigkeit

Ihm wird "fahrlässige Tötung" vorgeworfen - wegen derer muss sich der Fahrer des PKWs nun verantworten. Wie "Bunte" berichtet, habe die Staatsanwaltschaft in Berlin Anklage erhoben. Rund anderthalb Jahre nach dem tödlichen Unfall. Endlich - so dürfte Stephanie Gräfin von Pfuel denken. Denn zwar wird das Urteil ihren Schmerz über den Verlust ihres geliebten Sohnes nicht mildern, dennoch hofft sie auf Gerechtigkeit. Gegenüber "Bunte" sagt sie: 

Nachdem es schon eineinhalb Jahre gedauert hat bis die Staatsanwaltschaft die Klage eingereicht hat, hoffe ich, dass das zuständige Gericht bald handelt. Vor allem aber hoffe ich, dass der Mann, der meinen unschuldigen Sohn zu Tode gefahren hat, zu einer gerechten, aber auch harten Strafe verurteilt wird.

Was war passiert?

Am Mittwoch (20. März 2019) war Karl "Charly" Begusat in Berlin Mitte in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Er hatte nachts eine Straße überqueren wollen, als er von einem Mercedes erfasst wurde. Am Steuer saß ein 23-Jähriger, der Charly offenbar zu spät sah. Charly wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo er von einem herannahenden LKW erfasst wurde. Für den Sohn von Stephanie Gräfin von Pfuel kam damals jede Hilfe zu spät, er verstarb im Krankenhaus an den schweren Verletzungen, die er bei dem Unfall erlitten hatte. 

Anklage vor Berliner Gericht

Nun also die Anklage gegen den mutmaßlichen Todesfahrer. Was genau in jener Nacht in Berlin passiert ist und inwiefern der 23-jährige PKW-Fahrer Schuld am Unfallhergang hat, das müssen die zuständigen Richter und Anwälte nun entscheiden. Für die 59-jährige Mutter Charlys scheint es so oder so eine kleine Genugtuung zu sein, dass der vermeintliche Verursacher nun zur Rechenschaft gezogen wird.

Verwendete Quelle: Bunte

abl Gala

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