Stephanie Gräfin von Pfuel: Erstmals spricht sie über den Verkehrstod ihres Sohnes

Es war ein sehr schweres Jahr für Stephanie Gräfin von Pfuel. Nun spricht sie erstmals nach dem tragischen Verkehrstod ihres Sohnes über den schmerzhaften Verlust.

Stephanie Gräfin von Pfuel

Wenn in zwei Wochen der Tannenbaum leuchtet, Geschenke ausgepackt werden und Familien zusammenkommen, wird hierzulande Weihnachten gefeiert. Ein Fest voller Besinnlichkeit und Liebe soll es sein, doch für Stephanie Gräfin von Pfuel, 58, ist Weihnachten in diesem Jahr von Verlust und Schmerz geprägt.

Schwere Schicksalsschläge für Stephanie Gräfin von Pfuel

Es ist das erste Weihnachten ohne ihren Sohn Charly, der im vergangenen März in einen schweren Verkehrsunfall in Berlin geraten war und an den Folgen seiner Verletzungen starb. Er wurde nur 26 Jahre alt. Ein halbes Jahr später folgte der nächste Schicksalsschlag für die Fürstin: Im Oktober wurde ihr ehemaliger Lebensgefährte Hendrik te Neues, †67, mit dem Stephanie Gräfin von Pfuel von 2006 bis 2014 liiert war und ihr anschließend ein guter Freund war, tot in seiner Wohnung gefunden.

Weihnachten mit den Kindern

Ein schmerzhaftes Jahr, an dessen Ende Stephanie Gräfin von Pfuel sicherlich keine große Vorfreude auf ein besinnliches Weihnachtsfest empfinden kann. Doch die 58-Jährige kämpft sich durch und blickt sogar der Zukunft zuversichtlich entgegen. Wohl auch, weil die Bürgermeisterin des oberbayerischen Marktes Tüßling nach dem Tod von Charly noch fünf weitere Kinder hat, für sie sie stark bleiben muss. "Weihnachten dieses Jahr wird schwer, wird sehr schwer werden, aber das Leben muss weitergehen. Es gibt dieses Weihnachten und es gibt noch viele andere Weihnachten, die kommen werden und die wir dann mit den Kindern feiern werden und da freue ich mich drauf, obwohl es dieses Jahr natürlich schwer wird", entgegnet sie gegenüber "Bunte" beim "Audi Generation Award" in München.

Stephanie Gräfin von Pfuel: Ihr Sohn ist gestorben

Stephanie Gräfin von Pfuel
Stephanie Gräfin von Pfuel trauert um ihren Sohn
©Gala

Der Schmerz bleibt

Und obwohl sich Stephanie Gräfin von Pfuel ein bisschen auf Weihnachten freuen kann, sagt sie auch zum Verlust ihres Sohnes: "Charly fehlt mir in jeder Sekunde. Er fehlt allen, speziell uns als Familie. Wir denken jeden Tag an ihn, reden über ihn und versuchen, im Alltag mit diesem großen Verlust zurechtzukommen." Die Aussage, dass die Zeit alle Wunden heilt, kann sie nicht teilen. "Es ist egal, ob Charly neun Monate tot ist oder irgendwann Jahre. Der Schmerz bleibt."

Verwendete Quellen: Bunte, Polizei Berlin, Instagram

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