VG-Wort Pixel

Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel "Meine Stärke ist angeboren"

Stephanie Gräfin von Pfuel
Stephanie Gräfin von Pfuel 
© Getty Images
Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel über neue Projekte, Männer am Herd – und weshalb sie keinesfalls noch mal heiraten möchte. 

Eine morgendliche Yoga-Session? Die brauche sie nicht, sagt Stephanie von Pfuel, 59, und man hört sie leise lachen. Von ihrem Schreibtisch auf Schloss Tüling, an dem sie fürs Telefonat mit GALA sitzt, blickt die Gräfin auf ihre persönlichen Entspannungs-Helferlein: Rosen. „Rosen schneiden ist mein Yoga. Außer ich ärgere mich über das viele Unkraut, dann ist es mit dem Relaxen schnell vorbei.“

Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel: Das ist ihr Fitness-Geheimnis

Aber ein bisschen Schnippeln reicht doch nicht aus, um sich in so beneidenswert guter Form zu präsentieren wie auf dem jüngst geposteten Bikini-Foto, oder? Leider nein. Stephanie von Pfuels Fitnessrezept ist eine Kombi aus viel sporteln und mäßig viel essen. „Ich gehe auf den Crosstrainer und reite seit Jahren. Idealerweise widme ich beidem täglich jeweils eine halbe Stunde, aber das klappt nicht immer. Und ich esse insgesamt wenig. Zum Frühstück gibt’s meist einen Joghurt, zum Mittagessen eine vollständige Mahlzeit mit allem Drum und Dran. Im Ausgleich dazu schränke ich mich dann abends wieder ein.“

Dieser kluge Plan wurde jüngst allerdings gehörig torpediert. Die Töchter der Gräfin wohnten mehrere Wochen mit ihren Freunden bei Mama im Schloss. Alexander, der Jüngste, lebt sowieso noch dort. Stephanie von Pfuel: „Es ist ein riesen Glück, dass wir so viel Platz haben!“ Gekocht wurde in dieser Zeit täglich – von den Jungs. Die plünderten die üppig gefüllten Tiefkühltruhen, kredenzten unter anderem Hirschrücken aus eigener Jagd. 

Stephanie Gräfin von Pfuel lässt bei der Gartenarbeit die Hüllen fallen – und zeigt ihren Wow-Body.
Stephanie Gräfin von Pfuel lässt bei der Gartenarbeit die Hüllen fallen – und zeigt ihren Wow-Body.
© instagram.com/stephaniepfuel/

Nur Stephanie von Pfuels Lebensgefährte Edmond Fokker van Crayestein, ein niederländischer Geigenvirtuose, konnte nicht mit am Abendbrottisch sitzen. „Ich habe ihn leider seit mehr als zwei Monaten nicht gesehen. Das letzte Mal war ich Anfang März in Holland. Er muss arbeiten, deshalb kann er nicht so einfach vorbeikommen. Und um nach Bayern einzureisen, braucht es einen triftigen Grund. Wir sind ja nicht verheiratet oder verpartnert, sondern pflegen ein ‚geschlampertes Verhältnis‘, wie man hier sagt.“ 

"Ich möchte nicht mehr heiraten"

Was Stephanie von Pfuel übrigens äußerst recht ist. „Ich möchte nicht mehr heiraten. Es passt zwar gut zwischen uns, aber deshalb muss man nicht gleich ,Ja‘ sagen. Wenn man keine Kinder zusammen hat, ist eine Ehe nicht zwingend notwendig, finde ich.“ Eines ihrer sechs Kinder, Sohn Charly, verunglückte im vergangenen Jahr im Alter von 26 Jahren tragisch. Ein schweres, fast unerträgliches Schicksal. Woher sie ihre Kraft nimmt? „Ich glaube, meine Stärke ist angeboren. Und ich versuche, auch in schwierigen Zeiten immer positiv zu bleiben und nach vorne zu schauen.

Spannende Sommerpläne der Gräfin 

Der Blick in die Zukunft verheißt aktuell viel Arbeit. Als Ersatz für die beliebten Sommerkonzerte organisiert die Gräfin in diesem Jahr eine Art "Jurassic Park“ auf dem Schlossgelände. Ein ideales Ausflugsziel für all jene, die sich eine Auszeit mit ihren Lieben gönnen mögen. Denn die Familie ist und bleibt doch das Wichtigste.

Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken