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Stella Tennant (†50) Familie bestätigt: Supermodel beging Suizid

Stella Tennant (†50)
Stella Tennant (†50)
© Getty Images
Kurz vor Weihnachten starb Stella Tennant. Nun ist bekannt, was zum Tod des gerade einmal 50 Jahre alten Supermodels geführt hat. Ihre Familie bestätigt die Todesursache.

Stella Tennant (†50) hat Suizid begangen. In einem aufwühlenden Statement bestätigt die Familie des britischen Supermodels die Todesursache und möchte damit Aufmerksamkeit für das Thema psychische Erkrankungen und Depressionen schaffen. Denn immer noch würden diese Themen nicht die nötige Beachtung finden.

Stella Tennant litt unter Depressionen

Die Nachricht vom Tod von Stella Tennant kurz vor Weihnachten kam überraschend. Weggefährten und Modelkollegen hatten bestürzt darauf reagiert und ihrem Schock und ihrer Trauer in den sozialen Netzwerken Ausdruck verliehen. Victoria Beckham etwa verabschiedete sich mit rührenden Worten von dem Supermodel, auch Stella McCartney und Adriana Lima äußerten sich tief traurig dazu. 

Am schlimmsten dürfte der plötzliche Tod aber für die Familie Stella Tennants gewesen sein. Das Model hinterlässt vier Kinder. Wie "The Daily Telegraph" schreibt, entschied sich die 50-Jährige selbst dazu, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Die Familie bestätigt, dass Stella Suizid begangen hat. Offenbar hatte sie schon länger mit psychischen Problemen zu kämpfen. 

Information zu Hilfsangeboten

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der "Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention".

Familie möchte Aufmerksamkeit schaffen

In einem Statement der Familie der Britin heißt es: "Stella hat sich schon seit Längerem nicht wohlgefühlt. Wir verspüren also tiefe Trauer und Verzweiflung darüber, dass sie das Gefühl hatte, nicht mehr weitermachen zu können – trotz der Liebe derer, die ihr nahe standen." Weiterhin bittet die Familie darum, in ihrer Trauer in Ruhe gelassen zu werden. Die Todesursache zu veröffentlichen sei aber ein bewusste Entscheidung gewesen. Man wolle die Allgemeinheit damit "für mentale Gesundheit sensibilisieren". Ein Sprecher der Familie ließ zudem verlauten, viel zu häufig würden psychische Probleme missverstanden werden, weshalb nicht rechtzeitig gehandelt werden könne. 

Verwendete Quelle:The Daily Telegraph

Gala

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