Stella McCartney "Manchmal raste ich aus"

Stella McCartney
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Mode-Ikone Stella McCartney glaubt, dass sie manchmal weder ihrer Arbeit noch ihren Kindern vollkommen gerecht wird.

Stella McCartney (41) hat gestanden, dass ihr ab und zu der Kragen platzt.

Die Designerin und Mutter von vier Kindern verriet, dass sie gelegentlich ganz schön damit zu kämpfen habe, das Gleichgewicht zwischen ihrer Arbeit und dem Mutterdasein zu finden - zum Nachteil beider Seiten. Die britische Mode-Ikone fügte hinzu, Frauen tendierten dazu, sich selbst mit dem Versuch zu überfordern, immer alles unter Kontrolle zu haben. "Manchmal raste ich aus. Wenn ich nur vier Stunden geschlafen habe, weil ich bis spät am Abend irgendwo war und dann wegen der Kinder wieder früh aufstehen musste, dann bin ich keine besonders gute Mutter und auch keine besonders gute Kollegin", gab McCartney in der aktuellen Ausgabe von 'Harper's Bazaar' preis. "Von uns wird erwartet, alles zu schaffen - das ist wahrscheinlich übermenschlich, und wir laufen Gefahr, mit einem Burnout zu enden."

McCartney, die gestern bei den 'Harper's Bazaar Awards' in London zur Designerin des Jahres gekürt wurde, hat in der Modebranche eine beachtliche Karriere hingelegt seit sie 1995 ihr Studium am Londoner College Central Saint Martins abgeschlossen hatte.

Die Tochter von 'Beatles'-Legende Paul McCartney (70) gestand zudem, sie habe es schwer gehabt, sich ihren versnobten Kommilitonen an der legendären Mode- und Kunsthochschule anzupassen. "Bei ihnen drehte sich alles nur um Mode. Das hat mich verrückt gemacht, deshalb habe ich meine Zeit mit den Skulptur-Studenten verbracht - das waren alles Männer", erinnert sich Stella McCartney. "Es ist nicht so, dass ich Mode-Studenten nicht mochte. Ich habe nur dieses Elitedenken nicht verstanden."

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