Steffi Graf: "Andre weiß immer, wie ich mich fühle"

Steffi Graf spricht exklusiv in GALA über ihr Familienleben in Las Vegas, neue Job- Perspektiven – und die Liebe

Seit 17 Jahren verheiratet: Steffi Graf und Andre Agassi 

Es könnten zwei frisch Verliebte sein, die da als Doppel übers Spielfeld jagen. Steffi Graf und Andre Agassi treten in Paris auf einem extra angelegten Court unterm Eiffelturm an, schlagen ein paar Bälle mit den beiden Gewinnern des Nachwuchsturniers "Longines Future Tennis Aces". 

Steffi Graf & Andre Agassi: Verliebt wie am ersten Tag 

Mit Verve und Begeisterung machen sie das. Und mit viel Gefühl. Immer wieder lachen sich die beiden an, küssen sich. Faszinierend zu sehen, dass sich Steffi Graf und Andre Agassi auch nach 17 Jahren Ehe am wohlsten fühlen, wenn der andere in der Nähe ist. "Ich habe meine Frau schon lange nicht mehr gesehen!", ruft er scherzhaft, als sie sich nach dem Match in ein paar Metern Entfernung unterhält. Und Steffi wirkt sofort entspannter, wenn Andre an ihrer Seite auftaucht. "Stef" sei die Macherin in der Familie, sagt Andre Agassi. Umgekehrt sei Andre der "liebevoller Kümmerer", so Steffi Graf. Und das wird nicht die einzige Innenansicht dieser Familie bleiben, die sie im GALA-Gespräch verrät. 

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©Gala

GALA: Gerade standen Sie mit Nachwuchsspielern auf dem Platz. Denken Sie heute gern an Ihre eigenen Anfänge zurück? 

Steffi Graf: Sehr gerne! Hier in Paris haben mir die total unterschiedlichen Charaktere der jungen Spieler sehr gefallen. Manche sind ganz ruhig geblieben, andere haben totales Feuer gezeigt. 

Wie haben Sie damals getickt? 

Ich hatte zu Beginn sehr viel Feuer, war wirklich sehr emotional. Bis ich gemerkt habe, dass mir Ruhe mehr hilft. 

Was haben Sie aus diese Zeit fürs Leben mitgenommen?

Durchhaltevermögen. Disziplin war sowieso essenziell. Menschenkenntnis und Geduld habe ich ebenfalls gelernt, und alleine Entscheidungen zu treffen. Ich bin in einer Erwachsenenwelt groß  geworden, das heißt, ich musste relativ schnell erwachsen werden.

Wären Sie gern länger Kind geblieben?

Nein. Obwohl – ein paar Mal kam der Gedanke schon auf. Ich war ja mit 13 Jahren schon auf Profi- Tour. Wenn ich heute meine beiden Kinder in dem Alter sehe, denke ich mir: Mensch, das ist schon ein ganz anderes Aufwachsen! Ich selbst habe aber nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe.

Ihr Sohn ist ebenfalls sehr sportlich. Gefällt es Ihnen, dass er vielleicht Profi-Baseballer wird?

Ich bin zuallererst froh, dass er eine Leidenschaft für sich gefunden hat. Das ist ja relativ ungewöhnlich in dem Alter – er war sich aber schon sehr früh sicher. Es ist schön mitzuerleben, welchen Spaß und Erfolg er hat und wie er versucht, sich durchzukämpfen. Aber es liegt noch ein langer Weg vor ihm. 

Macht Ihnen seine Begeisterung Sorgen, weil Sie genau wissen, was ein Leben als Profi bedeuten würde? 

Ach, was wird, steht ja noch in den Sternen. Und Baseball ist eine sehr interessante Sportart, weil man in einer Mannschaft spielt und sich in einem Team geborgen fühlen kann. Trotzdem zählt die individuelle Leistung. Erst mit 24, 25 Jahren startet man als Profi, das gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, erwachsen zu werden. Wir bleiben vorsichtig und haben keine riesigen Erwartungen an unseren Sohn. Uns gefällt aber, dass er sich so auf Baseball konzentriert. So schlägt er vielleicht einen anderen Weg ein als andere 16-Jährige. (lacht)

Strebt auch Ihre Tochter eine Sportkarriere an?

Sie hat – was ich schon als Profi-Sport bezeichnen würde – vier Jahre Hip- Hop getanzt und das schon mit zehn Jahren sehr intensiv betrieben. Sie musste eiserne Disziplin zeigen, körperlich an ihre Grenzen gehen und sich im Team behaupten. Direkt nach der Schule ging’s immer bis spät abends ins Tanzstudio, das war hart. Momentan hat sie sich eine Auszeit genommen, tanzt nur noch ab und zu. Darüber sind wir nicht gerade unglücklich.

Sie leben in Las Vegas und urlauben oft in Kanada. Was macht die Familie Graf-Agassi dort? Wandern, Kanu fahren, sich in die Wildnis schlagen?

In die Wildnis schlagen. (lacht) Wir fischen sehr gerne vom Boot aus, und wir wandern. 

Wer in der Familie hätte am wenigsten Angst, sollte ein Bär auftauchen – wer ist am mutigsten?

Wahrscheinlich ich. Meine Tochter würde sich auch nicht fürchten. Wir beide sind mehr die Abenteurer als die Jungs. (lacht) Sagen wir mal so: Wenn es darum ginge, mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen, wären wir Mädels am Start.

Ihr Mann und Sie sind als Longines-Botschafter nach Paris gekommen. Machen Sie solche Trips gern zusammen?

Das macht es einfach schöner. Zu Hause wird’s allerdings komplizierter. Wenn wir weg sind, muss jemand anders nach den Kindern schauen und Taxi spielen. Deshalb sind wir sehr selten zusammen unterwegs.

Spiel, Satz und Sieg für die Liebe: Steffi Graf und Andre Agassi

Andre Agassi fand in einem GALA-Interview wunderbare Worte für Sie. Bezaubernd. Schön. Und diszipliniert.

Mmmh. (freut sich sichtlich) Das ist wirklich sehr schmeichelhaft. 

Wie würden Sie ihn beschreiben? 

Andre ist unheimlich fürsorglich und kümmert sich sehr gut. Und er weiß immer, wie ich mich gerade fühle. 

Ihr Mann hat jüngst als Mental-Coach gearbeitet. Wäre das auch etwas für Sie?

Nein. Es ist ein extremer Zeitaufwand, und solange die Kinder bei uns wohnen, finde ich es schwer, solch einen Job mit dem Familienleben zu vereinbaren. Das heißt aber nicht, dass ich nicht Spaß daran hätte – es macht mir Freude, meine Erfahrungen weiterzugeben und anderen das Leben damit etwas leichter zu machen.

Wie wird es sein, wenn die Kinder aus dem Haus sind?

Mal schauen. Mehr Zeit für uns!

Wenn Sie zurückblicken: Haben Sie mit Tennis Ihre Berufung gefunden, sind Sie froh über Ihren Weg?

Für das Leben, das ich führe, kann ich dem Sport nur dankbar sein. War es einfach? Nein. Gibt es Dinge, die ich im Nachhinein anders machen würde? Vielleicht. Aber insgesamt ändern wollte ich nichts. 

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