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Stefano Pilati Er setzt auf Originalität

Stefano Pilati
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Modemacher Stefano Pilati vermeidet den Rückgriff auf zu viele Referenzen, damit seine Kreationen originell bleiben. 

Stefano Pilati (46) plauderte über seinen neuen Job als 'Agnona'-Designer und sein Bemühen, keine alten Looks zu imitieren.

Der Italiener war zehn Jahre lang als Designer bei 'Yves Saint Laurent' tätig, bevor er zu Beginn des Jahres das Modehaus verließ. Gestern wurde berichtet, dass der Modestar nun zwei neue Positionen bei der 'Ermenegildo Zegna Group' innehat: Er ist der neue Kreativ-Chef der Ready-to-Wear-Linie der Damen bei 'Agnona' und der Chef-Designer bei 'Ermenegildo Zegna'.

In einem Interview erklärte Pilati, dass er hart an einer neuen Ästhetik für seine neuesten Kollektionen arbeite, um sich von alten Looks zu unterscheiden: "Es gibt natürlich Referenzen in meiner Arbeit … aber ich denke, dass ihre Subtilität eine Reflexion der Tatsache ist, dass ich mein ganzes Leben damit verbracht habe, gegen Referenzen anzukämpfen. Ich bin davon überzeugt, dass sie ein Teil deiner natürlichen Entwicklung ausmachen und dir helfen können. Wenn man seine erste Idee analysiert, dann realisiert man, dass sie auch eine Referenz hat. Das ist der Moment, in dem ich überlege, ob ich etwas mache, was es schon gibt. Und dann geht diese konstante Debatte mit dir selbst los", erklärte er gegenüber 'merlinecarpenter.com'.

In seiner neuen Rolle als 'Ermenegildo Zegna'-Designer wird der Modemacher die Couture-Kollektion für das Label kreieren. Die Geschäftsführer des Modehauses sprachen über ihre Vorfreude auf seine erste Linie: "Ich bin begeistert, dass wir jetzt Stefano in unserer Gruppe haben, weil er sein großartiges Talent einbringen kann, unersetzliche Erfahrungen und einen enormen Enthusiasmus. Wir haben ehrgeizige Pläne für 'Agnona' und wir sind überzeugt davon, dass wir dieses kleine Juwel unter seiner kreativen Führung in eine international erfolgreiche Firma verwandeln können", schwärmte Gildo Zegna, der Vorstandsvorsitzende der 'Zegna Group', über Stefano Pilati.

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