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Stefan Mross Medienbericht: Er hat seine Tante und seine Cousine verloren

Stefan Mross
© Getty Images
Österreich wird von Morden an zwei Frauen erschüttert. Laut Medienberichten handelt es sich bei ihnen um die Tante und die Cousine von Volksmusiker und Moderator Stefan Mross.

Es sind schockierende Nachrichten, die in den Medien gestern Abend (6. Mai 2021) die Runde machten: Zwei Frauen sind in Österreich durch mehrere Schüsse getötet worden. Bei den Opfern soll es sich angeblich um die Cousine und die Tante von Schlagerstar Stefan Mross, 45, handeln. Die Polizei Salzburg hat gegenüber GALA folgendes Statement herausgegeben: "Betreffend eines etwaigen [...] genannten Verwandtschaftsverhältnisses liegen uns keine Erkenntnisse vor und zumal dies keine Tatrelevanz hat, wird es auch von den Ermittlern nicht verifiziert."

Grausame Frauenmorde erschüttern Österreich

Am Donnerstag hatte die Polizei Salzburg berichtet, dass es vor einem Einfamilienhaus in der Gemeinde Wals-Siezenheim bei Salzburg (Österreich) zu einer Bluttat gekommen war. Ein 51-jähriger Mann soll seine Ex-Freundin und deren Mutter getötet haben. Die Frauen im Alter von 50 und 76 Jahren seien durch Schüsse ums Leben gekommen, heißt es.

Stefan Mross wollte sich nicht konkret zu dem Vorfall äußern, sagte tief erschüttert zu "Bild": "Bitte verstehen Sie, dass ich dazu nichts sagen kann."

Wie "Bild" weiter berichtet, lauerte der Täter beiden Frauen kurz vor Mitternacht auf. Dabei kam es zu einem verbalen Streitgespräch mit der 76-Jährigen, woraufhin die Nachbarn die Polizei alarmierten. Da diese ihn in weiterer Folge körperlich attackiert haben soll, zog er seine Faustfeuerwaffe und schoss damit aus kurzer Distanz auf die Frau. Danach gab er, aus ihm unerklärlichen Gründen, die Schüsse auf seine ehemalige Lebensgefährtin ab. Danach war der Täter flüchtig. Polizisten fanden die Leichen im Eingangsbereich des Hauses. Die 76-Jährige starb durch drei Schüsse, die 50-Jährige wurde durch sieben Schüsse getötet.

Stefan Mross: Sind seine Cousine und ihre Mutter einem Stalker zum Opfer gefallen?

Der mit zwei Faustfeuerwaffen bewaffnete Ex-Freund stellte sich Stunden später nach einer Fahndung, in die auch die bayerische Polizei eingeschaltet war, einem Spezialkommando. Der Beschuldigte zeigte sich bei seiner Vernehmung am 6. Mai 2021 grundsätzlich geständig. Er wird nach Abschluss aller Maßnahmen am 7. Mai 2021 in die Justizanstalt Salzburg überstellt, wie dem Polizeibericht zu entnehmen ist.

Der 51-Jährige soll das jüngere Opfer laut dem TV-Sender "PLUS 24" seit Dezember 2020 gestalkt haben. Er habe ihr nachgestellt und sie mit Briefen, Telefonanrufen und Paketen belästigt. Die Betroffene haben ihren Ex-Freund zwar angezeigt – dass Verfahren wurde jedoch eingestellt.

Verwendete Quelle: bild.de

cba Gala


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