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Zachary Quinto Gleichgeschlechtliche Ehe wird kommen

Zachary Quinto
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Schauspieler Zachary Quinto hofft, dass die heute anstehenden Entscheidungen bezüglich des Rechts auf gleichgeschlechtliche Ehe einen Schritt in die richtige Richtung darstellen.

Zachary Quinto (36) ist der Meinung, dass sich die Bewegung für die gleichgeschlechtliche Ehe in den USA nicht aufhalten lassen wird.

Am heutigen Mittwoch wird der US Supreme Court diesbezüglich in zwei Fällen entscheiden. Zum einen geht es um den fast fünfjährigen Kampf gegen die berüchtigte Verfassungsänderung Proposition 8 in Kalifornien, die gleichgeschlechtlichen Partnern das Recht verwehrt, zu heiraten. Außerdem wird eine Entscheidung in Bezug auf den Defense of Marriage Act erwartet, der die gleichgeschlechtliche Ehe in ganz Amerika verbietet.

Der Leinwandheld ('Star Trek'), der sich 2011 als schwul outete, hofft, dass die Beschlüsse des Gerichts einen Schub in die richtige Richtung bringen. "Ich bin hoffnungsvoll, dass [die gleichgeschlechtliche Ehe] unterstützt wird und wir uns weiterhin nach vorne bewegen werden", sagte er 'The Hollywood Reporter'.

Unabhängig von den heutigen Richtersprüchen ist sich der Star jedoch sicher, dass gleichgeschlechtliche Paare letzten Endes dieselben Rechte haben werden wie heterosexuelle. Auch wenn das vielleicht nicht so bald der Fall sein wird, wie ihm lieb wäre, will der Darsteller alles in seiner Macht Stehende tun, um die Gleichberechtigung voranzutreiben. "Ich denke, egal, was passiert, es ist zu diesem Zeitpunkt eine unaufhaltbare Welle und ich habe das zuvor bereits gesagt, weil ich es wirklich glaube", fügte er hinzu. "[Akzeptanz] wird vielleicht länger dauern und vielleicht wird sie nicht morgen kommen, aber es wird passieren. Ob das individuell sein wird, Staat für Staat oder durch eine radikale Entscheidung, das bleibt abzuwarten, aber ich werde trotzdem alles tun, was ich kann, um dafür zu kämpfen und sie zu unterstützen und zu befürworten."

Sein Outing vollzog der Schauspieler in einem Blog-Beitrag auf seiner Webseite im Oktober 2011. Er hatte das Gefühl, dass es seine Pflicht als in der Öffentlichkeit stehende Person sei, ein Aktivist für die Homo-Rechte-Bewegung zu sein. "Es wurde mir in einem Moment klar, ein homosexuelles Leben zu führen, ohne es öffentlich anzuerkennen, ist einfach nicht genug, um einen signifikanten Beitrag zu der immensen Arbeit zu leisten, die vor uns liegt, um Gleichberechtigung zu Ende zu führen. Unsere Gesellschaft muss das unaufhaltbare Momentum in Richtung eindeutiger ziviler Gleichberechtigung für jeden homosexuellen, lesbischen, bisexuellen und transsexuellen Bürger dieses Landes erkennen", schrieb Zachary Quinto damals.

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