Yoko Ono John ist immer mit dabei

Yoko Ono
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Künstlerin Yoko Ono berichtete, dass bei all ihrem Tun ihr verstorbener Mann John Lennon in ihren Gedanken sei.

Yoko Ono (80) fühlt immer noch eine tiefe Verbundenheit mit John Lennon (†40).

Die Künstlerin war elf Jahre mit der Beatles-Ikone ('Imagine') verheiratet und musste zuschauen, als der Musiker am 8. Dezember 1980 erschossen wurde. Aber auch nach seinem Tod bleibt der Brite eine Konstante in ihrem Leben, wie sie im Gespräch mit dem Magazin 'Focus' gestand: "John ist immer mit dabei, wissen Sie. Wir hatten ein besonderes Verhältnis, eine Art Absprache, nach der wir zusammengearbeitet haben. Und ich habe das Gefühl, auch heute arbeiten wir noch zusammen. Viele Dinge, die ich heute mache, sind natürlich auch getragen durch seinen Namen." Das bedeutet aber nicht, dass Yoko Ono in der Vergangenheit verhaftet ist. Die Japanerin schaut lieber nach vorn: "Nein, Sie können nicht zurückschauen. Die Vergangenheit ist wie verschüttete Milch. Sie können aber versuchen, durch Ihr Verhalten von heute Dinge von gestern zu verbessern oder zu korrigieren, wer weiß?"

Yoko Ono, die gerade in Frankfurt in einer Ausstellung ihre Kunst zeigt, ist eine bekannte Pazifistin und engagierte sich schon früh gegen soziale Ungerechtigkeiten. Diese Einstellung hat sie auch heute noch behalten: "… die ganze Welt orientiert sich immer stärker am Geld. Geld ist Gott, es nimmt zumindest die Stelle Gottes ein. Geld zu verdienen ist aber nicht immer der beste Weg, Vertrauen zu gewinnen." Die Aktivistin ist immer noch umtriebig und auch wenn sie gestern gerade 80 Jahre alt geworden ist, wird sie keinen Gang herunterschalten: "Ich habe das Gefühl, ich habe immer noch nicht genug gemacht. Um ehrlich zu sein, werde ich das Gefühl nicht los, überhaupt noch nichts erledigt zu haben. Wenn ich also 80 werde, dann fange ich ein neues, ein zweites Leben an. Ich werde all das machen, was ich bisher nicht geschafft habe", kündigte Yoko Ono an.

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