Xatar: Frei auf Kaution

Xatar war nur kurz in Polizeiobhut: Noch am Dienstagabend ist der Rap-Star auf Kaution auf freien Fuß gekommen.

Für Rap-Star Xatar ("Original") geht das Leben vorerst in Freiheit weiter: Am Dienstagmorgen hatte sich der 34-Jährige der Polizei in Köln gestellt, nachdem vor Tagen auf ihn ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags ausgestellt worden war. Bereits wenige Stunden später kam Xatar aber gegen Kaution und Meldeauflagen wieder auf freien Fuß, wie der Kölner "Express" berichtet. Möglich war das offenbar, weil die Staatsanwaltschaft dem Rapper keine direkte Beteiligung an der eigentlichen Tat vorwirft.

"Die sollen rappen und nicht schießen!"

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Die hatte sich am Montag vergangener Woche ereignet: Bei einem Streit vor einer Shisha-Bar in einem Kölner Szeneviertel war ein 34-Jähriger schwer verletzt worden - unter anderem mit einigen Messerstichen, auch Schüsse sollen gefallen sein. Mutmaßliche Täter und das Opfer sollen angeblich Verbindungen zu Xatar und dessen Rap-Rivalen KC Rebell (28, "Herzblut") haben; vor dem Vorfall hatte KC Rebell alias Hüseyin Köksecen einen "Diss-Track" an die Adresse Xatars gerichtet. Köksecen postete kurz nach der Tat-Nacht auf Instagram auch ein Foto, das als eine Art Warnung verstanden werden könnte.

In verschiedenen Medien ist angesichts der Geschehnisse bereits von einer "Rap-Fehde" die Rede. Im "Express" ergriffen zudem verschiedene Genre-Kollegen Partei für eine der beiden Seiten. Reflektierter äußerte sich ausgerechnet der oft kritisierte Fler: "Die sollen rappen und nicht schießen!", forderte er. Für Xatar kommt der Ärger mit der Polizei ohnehin zur Unzeit. Erst am Freitag hatte sein - auch von Kritikern gelobtes - gemeinsames Album mit dem Kollegen Haftbefehl, 30, "Der Holland Job", die Spitze der deutschen Charts erklommen.

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