Woody Allen: Freude bei Regenwolken

Filmstar und Regisseur Woody Allen bezeichnete sich in einem Interview als zynisch und pessimistisch. Ein schlechter Schauspieler sei er obendrein.

Woody Allen (77) hält das Leben für "einen faulen Apfel".

Der Hollywood-Veteran ('To Rome With Love') gestand gegenüber dem Fernsehsender TELE 5, dass der Zynismus der von ihm typischerweise in Filmen dargestellten Rollen keineswegs gespielt sei. "Das Leben ist unbefriedigend wie ein fauler Apfel und das posaune ich auch in all meinen Filmen heraus. Ich bin eingefleischter Zyniker, finde das Leben zutiefst tragisch und alle meine Filmfiguren teilen diese Ansicht", erklärte der selbsternannte "Pessimist" und ergänzte: "Und ich mag Regenwolken. Jeden Tag Sonne würde ich nicht aushalten."

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Auch von seinen eigenen Schauspielkünsten spricht der Oscar-Preisträger alles andere als in den höchsten Tönen. "Ich bin überhaupt nicht wandlungsfähig. Es gibt nur zwei verschiedene Charaktere, die ich spielen kann: Den windigen, zwielichten Typen und den Intellektuellen in allen möglichen Varianten. Einfach weil ich verkopft und schulmeisterlich aussehe, was ich übrigens gar nicht bin. Bei allen anderen Rollen wäre ich verloren. Wenn es schwierig oder komplex wird, müssen Sie Dustin Hoffman anheuern."

Ob Woody Allen bewusst war, dass er damit seinem Kollegen ein Lob ausgesprochen hat?

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