Volker Klüpfel: Keine Kluftinger-Semmel

Deutschlands erfolgreichstes Krimiautoren-Duo, Klüpfel und Kobr, geht wieder auf Tour und auch die Klufti-Führungen sind "cool".

Romane, Verfilmungen, Führungen, Kochbücher... Längst gibt es nicht mehr nur die "lustigen Krimis, die im Allgäu spielen", wie Volker Klüpfel (*1971) die Werke des Erfolgsautoren-Duos, zu dem auch Kollege Michael Kobr (*1973) gehört, nennt. "Es braucht aber keinen Kluftinger-Schinken und auch die Semmel konnten wir verhindern", erklärt Klüpfel der "Welt am Sonntag". Die Führungen findet er aber "cool". Es kämen sogar Busse aus Norddeutschland, erzählt er.

Viele Besucher wollen demnach vor allem "das Grab der Figur Wachter" ("Milchgeld") sehen. Weil es das aber gar nicht in echt gibt, "hat der Friedhofspfleger irgendwann einen kleinen Hügel aufgeschüttet und das Kreuz aus der Verfilmung draufgestellt", so Klüpfel, dessen Vater auf Kluftis Spuren durch Altusried führt. Den Gästen hat's gefallen, im Ort sei das falsche Grab allerdings zum "Politikum" geworden. Auch nach acht Krimis seit 2003 hat sich die Heimatgemeinde von Klüpfel und "Kluftinger" wohl noch immer nicht ganz an die eigene Popularität gewöhnt.

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Ab Dienstag gehen die beiden Autoren mit ihrer LitComedy "my Klufti", die mehr sei "als eine gepimpte Lesung", wie Kobr verspricht, wieder auf Tour. Am kommenden Sonntag eröffnen sie mit ihrer Show das Krimifestival in München.

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