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Vittorio Missoni Entführt?

Vittorio Missoni
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Designer Vittorio Missoni könnte entführt worden sein.

Ermittler ziehen die Möglichkeit in Betracht, dass Vittorio Missoni (58) und die Insassen des verschwundenen Flugzeugs gekidnappt wurden.

Der italienische Modeschöpfer, seine Frau Maurizia Castiglioni, zwei Freunde und zwei Besatzungsmitglieder befanden sich an Bord der Maschine, die am Freitag vor der Küste von Venezuela plötzlich vom Radar verschwand. Angela Missoni, die Kreativ-Chefin des Modehauses und Schwester von Vittorio Missoni, ist überzeugt davon, dass die Gruppe noch am Leben ist. Neueste Informationen bekräftigen diese Hoffnung: Wie 'The Daily Beast' berichtete, erhielt der Sohn einer der verschollenen Passagiere eine SMS von dem Handy seines Vaters am Sonntag. Er stand regelmäßig in Kontakt mit seinem Vater Guido Foresti, bevor dieser das Flugzeug bestieg. "Ruf jetzt an, wir sind erreichbar", stand in der Nachricht. "Die italienische Telefonfirma 'Italia Mobile' bestätigte gegenüber einem lokalen Fernsehsender, dass diese Nachricht verschickt, aber nicht exakt bestimmt werden könne, wann genau die SMS versendet wurde", schrieb die Internetseite.

Das Mobiltelefon, von dem die Nachricht geschrieben wurde, ist nicht mehr erreichbar.

Die italienischen Medien spekulieren über eine Entführung und auch Angela Missoni wollte diese Möglichkeit nicht ausschließen. "Es ist besser, entführt zu werden, als auf dem Meeresboden zu liegen. Wir hoffen, dass alle vier am Leben sind und es ihnen gut geht. Wir hoffen weiterhin, dass sich die Suche in alle Richtungen ausstreckt", erklärte sie.

Angeblich untersuchen die Ermittlungsbeamten nun, ob eine Entführung in Betracht kommt und wer dafür verantwortlich sein könnte. Der Pilot Enrique Rada startete mit seinem Flugzeug nur kurz nach der Maschine, in der sich Missoni befand und stellte einige Überlegungen zu dem Verschwinden an: "Ich sah sie direkt vor mir, bis sie von einer riesigen Wolke verschluckt wurden … Dann gab es einen Blitz. Es muss ein Blitz gewesen sein", zitierte ihn die Turiner Zeitung 'La Stampa'.

Vittorio Missoni, der Verwaltungschef des Familienunternehmens, befand sich zuvor auf einem Angelausflug mit seiner Frau und seinen Freunden, um so das neue Jahr einzuläuten.

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