Veronica Ferres Ich bin ein gläubiger Mensch  

Veronica Ferres
© CoverMedia
Schauspielerin Veronica Ferres fand den Glauben früher "schrecklich uncool", das hat sich aber geändert.

Veronica Ferres (48) findet Gott mittlerweile wieder "spannend".

Für ihren neuen Film 'Lena Fauch - Gefährliches Schweigen' schlüpfte die Schauspielerin ('Rubinrot') in die Rolle einer Pastorin und Polizeiseelsorgerin. In einem Interview mit 'teleschau' sprach der Star über Religion und seinen eigenen Glauben an Gott.

Ferres selbst entstammt einem katholischen Elternhaus und verriet, dass sie zwar jahrelang die religiöse Dimension ihres Aufwachsens verdrängt habe, sich mittlerweile aber als gläubige Person bezeichnen würde. Früher fand sie den Glauben "schrecklich uncool", doch jetzt interessiere sie sich wieder zunehmend dafür. "Der Glaube gibt Hoffnung und eröffnet eine andere Dimension des Lebens. Mich interessiert diese Dimension sehr, gerade in unserer heutigen Zeit. Je schnelllebiger alles wird, desto wichtiger wird für mich die religiöse Ebene. Ich finde Gott heute weitaus spannender, jünger und moderner als noch vor zehn oder 15 Jahren", erklärte die Blondine.

Erst kürzlich war sie mit ihrem Vater in ihrer alten Gemeinde in Solingen und sei sehr positiv überrascht gewesen: "Ich fand es dort sehr modern und jung. Die Kirche war voll, auch wenn Dreiviertel der Menschen älter waren. Alle haben voller Inbrunst mitgesungen, da rockte wirklich das Leben. Der Pfarrer stand vorne, war voller Begeisterung für das Leben und hat das auch rübergebracht … Es war eine lebendige Gemeinschaft voller Fürsorge und Miteinander. Ich war ziemlich beeindruckt und, ja, beglückt."

Und noch in einem anderen Film sehen wir das "Superweib" in einer ungewöhnlichen Rolle: An der Seite von Olli Dittrich (56, 'Die Relativitätstheorie der Liebe') mimt sie eine "abschreckende Spießertussi", die ganz nach dem Motto "Normal ist doch gut" lebt. Mit einigen Aspekten dieser Rolle konnte sich Ferres ganz gut identifizieren, wie sie in einem früheren Interview mit dem 'Focus' verriet. "Ich bin sehr normal. Ich stehe immer zur gleichen Zeit auf, decke den Frühstückstisch, schmiere ein Pausenbrot, bringe meine Tochter zur Schule, bin zu Hause, wenn sie nach Hause kommt. Jeden Abend gibt es frisch gekochtes, leckeres Essen. Die Eckbank am Küchentisch ist der Ort, wo man sich unterhält und erzählt, was man am Tag erlebt hat. Das ist für mich Normalität, das ist Alltag. Ich will meiner Tochter Normalität schenken. Kinder brauchen Gewohnheiten. Sie geben ihnen Stärke, Identität, Sicherheit. Ich habe aber auch selbst große Freude an normalen Dingen. Es ist herrlich, gemeinsam den Tisch zu decken, und dann kommen Freunde und Familie zum Grillen. Der gemeinsame tägliche Sport vor dem Abendessen ist auch eine schöne Gewohnheit", schloss Veronica Ferres.

CoverMedia


Mehr zum Thema


Gala entdecken