Uwe Ochsenknecht: Ein volles Konto macht nicht glücklich

Für Kinoheld Uwe Ochsenknecht sind Geld und Statussymbole nicht so wichtig.

Uwe Ochsenknecht (57) würde aufs Fahrrad umsteigen, wenn die Kasse knapp wäre.

Der deutsche Schauspieler ('Zweiohrküken') ist der Meinung, dass man Geld nicht so wichtig nehmen sollte. Als Star hat er da heute zwar leicht reden, doch kennt der Darsteller auch magere Zeiten. "Ich komme aus einfachen Verhältnissen und habe gelernt, dass man seine Kröten zusammenhält, das Geld aber auch nicht zu ernst nimmt", erklärte der gebürtige Hesse im Interview mit 'wz-newsline.de'. Ein volles Konto alleine mache nämlich nicht glücklich, eher im Gegenteil: "Ein Sechser im Lotto löst nicht alle Probleme, es kommen eher noch ein paar dazu - die falschen Anlageberater, die neidischen Nachbarn", lachte er.

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Der Leinwandheld legt auch keinen Wert auf Statussymbole und was die Nachbarn von ihm denken, ist ihm ebenfalls egal. "Wenn ich mir kein Auto mehr leisten könnte, würde ich eben mit dem Fahrrad rumfahren", erklärte er schlicht. Das hätte zudem den Vorteil, dass ihn das in den Augen der Leute sympathisch mache. Auch beim Einkaufen ist sich Ochsenknecht nicht zu fein für das "günstigere" Klopapier, "das erfüllt seinen Zweck auch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen."

Anders sieht es hingegen beim Essen aus, egal, ob Sterneküche oder Ökoware. "Ich ernähre mich ziemlich gesund und schaue, dass ich im Bioladen einkaufen gehe", erzählte der Star und gestand, froh zu sein, sich das leisten zu können. "Klar: Wenn man an der Kasse steht und bezahlt, ist es oft happig. Aber das betrachte ich als Investition in die Gesundheit. Das ist immer eine gute Investition", betonte er.

Von Investitionen handelt auch sein nächstes Fernsehabenteuer, in dem er als Schweizer Aktien-Betrüger zu sehen ist. Eine echt fiese Rolle - kann man einen solchen Charakter überhaupt mögen? "Egal was die Figuren machen, man muss sie akzeptieren. Deshalb ist der Beruf ja auch ein Psychojob, den nur Menschen ausüben sollten, die psychisch nicht labil sind", erklärte Ochsenkencht und versicherte dann, dass er selbst jedoch "total ausgeglichen" sei und es ihm Spaß mache, Menschen zu spielen, die ein Manko haben: "Wir haben doch alle Schwächen, und deshalb darf ich auch so eine Figur nicht verurteilen, sondern nehme sie ernst."

Uwe Ochsenknecht ist heute Abend um 20.15 Uhr in 'Mein Vater, seine Freunde und das ganz schnelle Geld' im ZDF zu sehen.

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