Udo Jürgens: Bestattung noch im Mai

Bald wird Udo Jürgens seine letzte Reise antreten. Noch im Mai soll der verstorbene Sänger auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt werden.

Am 21. Dezember 2014 verließ einer der Größten seiner Zunft für immer die Bühne. Udo Jürgens verstarb im Alter von 80 Jahren in seiner Wahlheimat Münsterlingen am Schweizerischen Ufer des Bodensees während eines Spaziergangs. Doch bis heute ist Jürgens nicht begraben worden. Jetzt kommt allerdings nach Informationen der "Bild"-Zeitung Bewegung in die Angelegenheit.

Angeblich sei auf dem Zentralfriedhof in Wien bereits neben einer provisorischen Holztafel auch schon ein runder Betonsockel im Boden eingelassen worden. Jürgens Tochter Jenny Jürgens, 48, berichtete bereits im April über die Verzögerungen und nannte damals auch den Grund: "Mein Onkel Manfred gestaltet den Grabstein persönlich, deswegen dauert alles noch ein bisschen länger."

Urne soll sichtbar bleiben

Das Kunststück soll allerdings von einem Bildhauer namens Hans Muhr, 82, in Südtirol aus Marmor gehauen werden. Früheren Berichten zufolge soll die Urne in den Grabstein eingefasst werden, sodass man das Gefäß mit den sterblichen Überresten des eingeäscherten Künstlers als Besucher begutachten kann. Noch im Mai soll Jürgens seine letzte Reise antreten.

Jürgens, der mit bürgerlichem Namen Udo Jürgen Bockelmann hieß, war in seiner 60 Jahre langen Karriere einer der größten Künstler seines Fachs. Der stilistisch zwischen Schlager, Chanson und Popmusik anzusiedelnde Musiker gewann bereits 1966 mit seinem Song "Cherie" den Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute bekannt als Eurovision Song Contest) für sein Heimatland Österreich.

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