Udo Honig - Kein schlechter Mensch Macher haben keine Angst vor den Fans


"Udo Honig - Kein schlechter Mensch" ist eine Satire, betonen die Macher des Sat.1-Films bei der Pressekonferenz.

"Udo Honig - Kein schlechter Mensch" (Sat.1) heißt die an den Fall Uli Hoeneß angelehnte TV-Satire, in der Uwe Ochsenknecht (59, "Was bisher geschah") in der Titelrolle seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung antreten muss. Die marode JVA unter der Führung von Gefängnisdirektor Ludwig Moser (Heiner Lauterbach, 61) bringt er im Handumdrehen wieder in die schwarzen Zahlen. Am letzten Tag der Dreharbeiten hatten die Macher, darunter auch die Schauspieler Ochsenknecht, Lauterbach und Wolfgang Viereck (Ex-Spieler "Paul Greitner"), zur Pressekonferenz auf dem Bavaria Filmgelände in Grünwald bei München geladen, um Unklarheiten auszuräumen - und Lust auf das TV-Ereignis zu machen.

Beides ging auf, denn Probleme soll es im Vorfeld mit dem Fußballverein FC Bayern München, der offensichtlich Pate stand für den "FC Rot-Weiß Oberbayern", nicht gegeben haben. Auch die Familie des einstigen FC-Bayern-Bosses Uli Hoeneß, 63, sowie die mitunter sehr leidenschaftlichen Fans haben offenbar bisher die Füße stillgehalten.

Immer wieder betont wurde, dass man ja auch "nicht bösartig" sein wolle, wie UFA-Fiction-Produzent Joachim Kosack, 49, es nennt. Es sei "einfach ein riesengroßer Spaß" und ein "satirisches Bio-Pic". Außerdem sei es eine menschliche Geschichte, über jemanden, der strauchelt und einen Fehler gemacht hat", findet Regisseur Uwe Janson (55, "Der Minister").

Ausgestrahlt wird der Film im Herbst, also noch während Uli Hoeneß seine Haftstrafe abbüßt. Wie und wo die Manager-Ikone die Satire ansehen wird, ist freilich nicht bekannt. Dass er das macht, ist allerdings denkbar, denn wie sagt Uwe Ochsenknecht doch schön: "Wenn einer über mich einen Film machen würde, wäre ich schon stolz".

SpotOnNews


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