Til Schweiger: Zankapfel "Lieb mich bis in den Tod" im TV

Claude-Oliver Rudolph meint, Til Schweigers "Honig im Kopf" sei ein nur ein Plagiat. Jetzt gibt's im Fernsehen die Probe aufs Exempel.

Der kernige Schauspieler Claude-Oliver Rudolph (58, "Gegengerade") behauptet: Til Schweiger (51, "Kokowääh") habe sich von seinem Film "Lieb mich bis in den Tod", nun ja, "inspirieren" lassen - herausgesprungen sei der Kinohit "Honig im Kopf". Schweiger dementiert diesen Vorwurf ohnehin auf das heftigste.

Nun kann sich das Publikum aber auch selbst ein Bild machen. Denn der Kanal RTL Nitro hat Rudolphs ominösen Film aus dem Jahr 1998 kurzfristig ins Programm genommen. Am Samstag um 23.05 Uhr soll der Streifen mit Christine Neubauer, 52, in der weiblichen Hauptrolle ausgestrahlt werden, wie der Sender am Mittwoch mitteilte.

Isabell Horn

Ihr kleiner Sohn Fritz wäre fast erstickt

Isabell Horn und Fritz
Isabell Horn ist Mutter von zwei Kindern. Ihre Tochter Ella ist drei Jahre und der kleine Fritz zehn Monate alt.
©Gala

"Das ist 1:1 meine Geschichte!"

Fraglich bleibt, ob sich auf diesem Wege der Streit zwischen den beiden Mimen schlichten lassen wird. Denn der schwelt bereits seit knapp einer Woche. Im "Stern" begründete Rudolph seine Behauptung folgendermaßen: "In Tils Film geht es darum: Alter Mann kriegt Alzheimer. Junge Frau rettet ihn. [...] Sie fliehen nach Venedig, in die Stadt seiner Träume. Bei meinem Film "Liebe mich bis in den Tod" ist es so: Älterer Boxer kriegt Alzheimer, junge Medizinerin entführt ihn. Sie fahren nach Venedig in die Stadt seiner Träume. Das ist 1:1 meine Geschichte."

Schweiger hat sich allerdings nicht nur auf Facebook ausführlich über die Vorwürfe amüsiert und Rudolph mit unnetten Äußerungen bedacht - sondern auch bereits zum Gegenschlag ausgeholt. Der "Bild" sagte er, der wahre Plagiatsfall liege länger zurück: "Wenn wir hier schon über Plagiatsvorwürfe reden, dann hat Claudes Film mehr Gemeinsamkeiten mit meinem Film "Knockin" on Heaven"s Door" als mit "Honig im Kopf"" - schließlich hätten die Protagonisten in beiden Filmen Hirntumoren gehabt. Vielleicht verhilft Schweiger auf diesem Wege ja immerhin auch "Knockin" on Heaven"s Door" zu einem TV-Comeback.

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