Thomas Gottschalk und Co.: Die TV-Flops des Jahres

Das Fernsehen ist eine Spielwiese. 2016 gab es einige Experimente, die nur mäßig funktionierten. Die größten TV-Flops des Jahres:

Das Fernsehjahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen und natürlich lagen die TV-Macher auch das ein oder andere Mal daneben. Von den zwar bombastischen, aber recht zuschauerschwachen Til-Schweiger-"Tatorten" über die neue Thomas-Gottschalk-Show bis hin zum Comedy-Flop von Enissa Amani auf ProSieben. Das waren die fünf bittersten TV-Flops des Jahres:

Thomas Gottschalk als Talkmaster in "Mensch Gottschalk - Das bewegt Deutschland" (RTL)

Nina Bott

Nach dem Still-Skandal bekommt sie ein Denkmal

Nina Bott
Nina Bott hat in den letzten Wochen für Aufmerksamkeit gesorgt: Weil sie ihr Baby gestillt hat, ist sie aus einem Café geflogen. Warum die Schauspielerin deswegen jetzt ein außergewöhnliches Denkmal bekommen hat, sehen Sie im Video.

In besten "Wetten, dass..?"-Zeiten schauten Thomas Gottschalk (66, "Herbstblond") bis zu 20 Millionen Menschen zu. Bei seiner Show "Mensch Gottschalk - Das bewegt Deutschland" bei RTL waren es zur Premiere im Juni gerade Mal zwei Millionen Interessierte. Auch die Kritiker überschlugen sich nicht gerade mit Lob. Einhelliger Tenor: langweilige und langatmige Talkshow. Dennoch gibt ihm der Sender eine zweite Chance. 2017 soll es einen neuen Versuch geben.

Til Schweiger mit "Tatort: Der große Schmerz" und "Tatort: Fegefeuer" (Das Erste)

Til Schweiger, 53, und sein "Tatort": Anfang des Jahres kamen die Teile drei ("Der große Schmerz") und vier ("Fegefeuer") seiner Krimis im Ersten. Mit 8,24 und 7,69 Millionen Zuschauer waren die Filme zwar kein Desaster im herkömmlichen Sinne, sondern eher Sonntagabend-Durchschnitt beim "Tatort" - aufgrund der bombastischen Inszenierung und der hohen Erwartungshaltung an Schweiger jedoch trotzdem enttäuschend. Der Kinoableger "Off Duty" floppte dann allerdings komplett: Nur rund 280.000 Menschen fanden den Weg in die Filmtheater.

Steven Gätjen mit den Shows "Deutschlands Superhirn", "I can do that" und "4 geben alles" (ZDF)

2015 wechselte Steven Gätjen, 44, zum ZDF und 2016 sollte eigentlich sein Jahr werden, als großer Samstagabend-Moderator. Doch bislang wollten die TV-Shows noch überhaupt nicht zünden. "I can do that", "4 geben alles" oder "Deutschlands Superhirn": Nur knapp drei Millionen Zuschauer schalteten bei "I can do that" ein, auch "4 geben alles" legte mit ähnlichen Quoten keinen guten Start hin. Vielleicht klappt es ja 2017...

Trash-Format "Die Yottas! - Mit Vollgas durch Amerika" (ProSieben)

Die Yottas sollten so etwas wie die deutsche Variante der Kardashians werden. Ein Glamour-Paar wurde samt Kamerateam in die USA geschickt und legte eine veritable Bruchlandung hin. Nur rund 500.000 Menschen wollten das Trash-Format sehen. Mittlerweile redet quasi niemand mehr über die Yottas; das Protz-Pärchen hat sich inzwischen auch getrennt. Eine Fortsetzung der Show ist ungefähr so wahrscheinlich, wie dass Markus Lanz "Wetten, dass..?" auferstehen lässt.

Comedy-Show "Studio Amani" (ProSieben)

Die Deutsch-Iranerin Enissa Amani (31, "Nicht ohne meine High Heels") legte als Comedian einen kometenhaften Aufstieg hin. Zahlreiche bejubelte Auftritte in TV-Shows unterstrichen den Erfolg der aufstrebenden, hübschen und intelligenten Amani. Eine eigene Show auf ProSieben war die Folge. Doch vernichtende Kritiken und schwache Quoten führten zur Einstellung nach acht Folgen. Allerdings hat Amani mit der Show "'nissa" seit Dezember eine neue Chance...

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