The Crown: Das müssen Sie über die Mega-Serie wissen

Netflix erzählt in "The Crown" das Leben der jungen Queen Elizabeth II. - alles, was Sie zum Serienstart wissen müssen, erfahren Sie hier.

Ein Leben voller Pflicht und Verantwortung: Als Queen Elizabeth II. mit 25 Jahren Königin von England wird, muss sie vieles aufgeben. Doch nicht nur sie, sondern auch Ehemann Philip steht mit der neuen Aufgabe seiner Frau vor einer Herausforderung. Seit dem 4. November gibt es die Serie "The Crown" auf Netflix zu sehen. In zehn Folgen erzählt die erste Staffel vom Leben der jungen Elizabeth Windsor.

Das Drehbuch

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Damit das Konzept nicht in die Hose geht, hat sich Netflix den britischen Drehbuchautor Peter Morgan mit ins Boot geholt. Überraschend war diese Entscheidung nicht, denn der 53-Jährige ist für eine solche Aufgabe geradezu prädestiniert. Er lieferte bereits das Drehbuch zum Film "The Queen", in dem Helen Mirren 2006 die derzeit dienstälteste Monarchin der Welt verkörperte. Außerdem war er als Autor für das Theaterstück "The Audience" verantwortlich, in dem die wöchentlichen Treffen zwischen Elizabeth II. und ihren jeweiligen Premierministern dargestellt werden - von 1952 bis heute.

Die Story

Dabei versteht es Morgan als Experte in Bezug auf das britische Königshaus und seiner Queen vor allem das Verhältnis zwischen Elizabeth und ihrem Ehemann Philip in den Fokus zu rücken, der mit seiner Degradierung zum Prinzgemahl auf Kriegsfuß steht. Darsteller Matt Smith holte sich für die Rolle sogar Rat bei einem echten Mitglied des Königshauses. Wie das britische Portal "Metro" berichtet, habe er sich bei einem Polo-Match Hilfe bei Prinz William geholt. "Er sagte ,Nur ein Wort - Legende'", zitiert Smith Elizabeths Enkelsohn. "Und er hat Recht, Philip war ein bisschen wie ein Rockstar."

Doch nicht nur die sonst eher wenig beleuchtete Ehe zwischen der Regentin und ihrem Prinzgemahl steht im Vordergrund der ersten Staffel von "The Crown". Die Serie erzählt außerdem die Geschichte von zwei der bekanntesten Adressen der Welt - dem Buckingham Palace und 10 Downing Street. Zeitlich angesiedelt ist die Handlung zwischen 1947 und dem Beginn der Suez-Krise. Und so hat auch Winston Churchill, gespielt von John Lithgow, eine durchaus wichtige Rolle in der neuen Netflix-Historie.

Die Darsteller

Wie es sich für eine Serie über die britische Monarchie gehört, besteht der Großteil des Casts aus britischen Schauspielern. Claire Foy mimt die junge Elizabeth, Matt Smith ihren mit seinem Schicksal hadernden Prinzgemahl Philip, Vanessa Kirby die aus der Reihe tanzende Prinzessin Margaret. Nur einer scheint nicht so ganz in die Reihe zu passen: John Lithgow ist der einzige Amerikaner unter den Hauptdarstellern. Er selbst hätte sich niemals für die Rolle gecastet, gestand Lithgow im Interview mit spot on news.

Das Budget

Doch nicht nur, was die Story angeht, wagt Netflix mit "The Crown" einen großen Schritt. Denn mit der Monarchen-Serie hat der Streamingdienst wohl in die teuerste Serie, die es bisher gab, investiert. Schätzungen zufolge lag das Budget allein für die erste Staffel bei rund 112 Millionen Euro. Der Großteil sei dabei für Kostüme und Perücken ausgegeben worden.

Wie geht es weiter?

Geht es nach Netflix-Programmchef Ted Sarandos soll die Story weitergesponnen werden, bis sie "zeitlich zu uns aufgeschlossen hat". Das heißt konkret, dass derzeit sechs weitere Staffeln geplant sind. Jede Staffel soll dabei von einem Jahrzehnt der Regentschaft von Queen Elizabeth II. geprägt sein - inklusive politischer Rivalitäten und persönlicher Intrigen. Für den jetzigen Cast soll aber nach zwei Staffeln Schluss sein. Wie "Digital Spy" berichtet, sollen Claire Foy, Matt Smith und Co. für Staffel drei und vier durch ältere Schauspieler ersetzt werden. Und auch für Staffel fünf und sechs soll nochmal neu gecastet werden.

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