Sylvester Stallone Peinlich für seine Töchter

Sylvester Stallone
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Schauspieler Sylvester Stallone muss damit leben, dass er bei seinem Nachwuchs nichts zu sagen hat.

Sylvester Stallone (66) kann seine jungen Töchter nicht kontrollieren.

Der Schauspieler ('Rambo') hat die drei jungen Damen mit seiner Gattin Jennifer Flavin - und die finden ihren Papa einfach nur peinlich, wie der Star lachend gegenüber 'Shortlist' gestand. "Wenn ich ihnen Ratschläge gebe, dann fragen sie nur, warum sie mir zuhören sollen. Ich erkläre ihnen, dass sie sich mal das Haus, in dem sie leben, und die Schule, in die sie gehen, anschauen sollen und dann wüssten sie schon, dass ich etwas weiß. Aber dann wird mir gesagt, dass ich nichts von den modernen Sachen verstehe und ich auch nicht so witzig sei, wie ich denke. In Filmen töte ich Typen mit einer Axt - im richtigen Leben kann ich noch nicht einmal eine Neunjährige kontrollieren", gluckste Sylvester Stallone und fuhr mit weiteren Geschichten von seiner Brut fort: "Meine Töchter wollen, dass ich sie eine Straße früher herauslasse, wenn ich sie zur Schule bringe. Ich sage ihnen: 'Macht ihr Witze? Ihr habt Rocky und Rambo zum Vater - jeder liebt mich!' Ich bin ihnen peinlich."

In dem Interview plauderte der Actionheld auch über die Rivalität zu Arnold Schwarzenegger (65, 'Terminator'). In den 80er Jahren waren die beiden erbitterte Rivalen, aber das hat sich mittlerweile gelegt und der Österreicher tauchte auch in den 'Expendables'-Filmen von Stallone auf. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Konkurrenz zwischen den beiden mehr gibt: "Ich kaufe mir Cowboy-Stiefel, er kauft sich welche. Ich kaufe mir eine Uhr, er kauft sich eine größere. Er gewinnt immer. Ich habe mir einmal ein neues Auto gekauft und - ich schwöre - er ließ einen Truck in Deutschland herstellen, der meinen Wagen hätte plattfahren können. Es sah wie eines dieser Fahrzeuge aus, die man bei den Mond-Expeditionen benutzt. Er ist ein interessanter Typ, denn man weiß nie, was in seinem Kopf vor sich geht."

Der Hollywoodstar schaffte seinen Durchbruch 1976 mit 'Rocky'. Um vorher an Geld zu kommen, verkaufte er sogar seinen Hund und hatte Schwierigkeiten, ihn wieder zurückzubekommen: "Ich verkaufte meinen Bullmastiff Butkus an einen kleinen Menschen. Ich habe meinen Hund mit einem Schild, auf dem '100 Dollar' stand, an ein Geschäft gebunden. Ich habe dann 50 Dollar [ca. 70 Euro] von einem Typen namens Little Jimmy bekommen. Als ich das 'Rocky'-Drehbuch verkauft habe, ging ich zu Little Jimmy und habe ihn angefleht, mir den Hund zurückzugeben. Er holte seine Kinder hervor und heulte, dass seine Kids den Hund lieben. Dabei hatte er ihn nur eine Woche lang! Er wollte sich mit mir schlagen und sagte, dass er mich umbringt - er war ein sehr verrückter, kleiner Mensch! Ich konnte mich mit ihm nicht schlagen, denn ich wäre verhaftet worden. Egal, 3.000 Dollar [ca. 4.000 Euro] und mehrere Drohungen später …" seufzte Sylvester Stallone, der dann schließlich doch wieder seinen Butkus in die Arme schließen durfte.

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