Sturm der Liebe: Darum ist die Telenovela so erfolgreich

Vor zehn Jahren flimmerte die erste Folge der Telenovela "Sturm der Liebe" über den Bildschirm. Darum ist die TV-Serie so beliebt.

Bereits am Dienstag (22.9.) lief die Musicalfolge zum Jubiläum von "Sturm der Liebe" (montags bis freitags, 15.10 Uhr im Ersten), doch eigentlich ist es erst am heutigen 26. September soweit: Vor genau zehn Jahren startete die erste Staffel der ungewöhnlich erfolgreichen Telenovela. Vier der aktuellen Darsteller gehörten bereits 2005 zum Start-Ensemble der Serie:

Dirk Galuba als exzentrischer Hoteldirektor Werner Saalfeld, Mona Seefried als warmherzige, kluge Charity-Lady Charlotte Saalfeld, Sepp Schauer als loyaler, geduldiger Chefportier Alfons Sonnbichler und Antje Hagen als seine liebenswerte, aber auch energische Ehefrau Hildegard. Ende Juli ging es für die vier Schauspieler und ihre Kollegen in die 11. Staffel. Im Mittelpunkt steht die sympathische Gärtnerin Luisa (Magdalena Steinlein), die sich unsterblich in Sebastian Wegener (Kai Albrecht) verliebt...

Doch was macht die Nachmittags-Serie rund um ein Luxus-Hotel so erfolgreich? "Ich glaube, ein Teil des Erfolgsrezeptes von "Sturm der Liebe" ist, dass wir im Gegensatz zu vielen anderen Formaten nicht auf nur eine Zielgruppe fixiert sind", erklärt Schauspieler Sepp Schauer, 66, spot on news. "Bei uns werden Geschichten erzählt, die alle Altersklassen und Gesellschaftsschichten ansprechen. Jeder findet etwas, das ihn anspricht."

Der wilde Genre-Mix

Sicher ist es aber auch der wilde Mix aus romantischer Lovestory, Komödie, Drama, Action und Krimi, der die Serie so attraktiv macht. In "Sturm der Liebe" geht es nie nur um die heile Welt. Viele Intrigen und auch der ein oder andere Mord sorgen dafür, dass es spannend bleibt. Die Highlights jeder Kategorie hat das Erste anlässlich der Ausstellungseröffnung auf dem Bavaria Filmgelände in Video-Clips auf der Website zur Sendung zusammengestellt.

Die Heimatverbundenheit

Ein weiterer Teil des Erfolgsrezeptes ist wohl auch die Heimatverbundenheit. Die in den Eröffnungsszenen und Zwischeneinblendungen gezeigten Landschaftsaufnahmen erfüllen laut Produzentin Bea Schmidt einen wichtigen Zweck: "Sie sorgen dafür, dass sich die Emotionen, die Spannung und all das, was der Zuschauer soeben in einer intensiven Szene gesehen hat, setzen können", so Schmidt weiter.

Der geschmeidige Übergang

Ein vierter Grund ist wohl auch der geschmeidige Übergang zwischen den Staffeln. Zwar wechselt das Liebespaar mit jeder neuen Staffel. Doch durch einen einfachen Trick muss sich der Zuschauer nicht großartig an die neuen Hauptdarsteller gewöhnen. Denn beide steigen jeweils bereits am Ende einer laufenden Staffel ein, sodass sich der Zuschauer mit ihnen vertraut machen kann - zu diesem Zeitpunkt weiß der Serien-Fan allerdings noch nicht, dass er diese Darsteller in der nächsten Staffel als Hauptpersonen kennenlernen wird. Durch den jährlichen Wechsel des Liebespaares können auch Serien-Neueinsteiger dem Geschehen ohne allzu große Verwirrung schnell folgen.

Alles in allem offenbar ein Konzept, das funktioniert.

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