Still Alice: Die Kino-Tipps im März

Nicht ganz die Dichte wie im Vormonat, trotzdem viel los: Im März verzaubert "Cinderella", rührt "Still Alice" und unterhält "Kingsman".

Fast musste es so kommen. Nachdem in den vergangenen Monaten jede Woche gleich mehrere vermeintliche Hochkaräter in die deutschen Kinos kamen, nimmt sich der März eine kleine Verschnaufpause. Mit "Kingsman", "Cinderella" und speziell dem Oscar-prämierten "Still Alice" gibt es dennoch hoffnungsvolle Neustarts im kommenden Monat.

"Still Alice - Mein Leben ohne Gestern", 05. März

Sylvie Meis

So reagiert sie auf das überraschende Opernball-Aus

Sylvie Meis
Nach zwei Jahren in Folge wird Sylvie Meis künftig nicht mehr als Moderatorin durch den Semperopernball in Dresden führen. Der Grund für Sylvies Opernball-Aus: ihr Ausschnitt sei im letzten Jahr zu tief gewesen.
©RTL / Gala

Anfangs sind es nur kleine Vergesslichkeiten. Ein Wort, das ihr bei einem Vortrag entfällt, Orientierungslosigkeit beim Joggen. Alice Howland, eine 50-jährige Professorin an der Columbia Universität, ahnt, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Nach einer Untersuchung dann die Schock-Diagnose: Alzheimer. Anfangs versucht Alice noch, die Erkrankung vor ihren Kindern geheim zu halten. Doch bald schon werden ihre Gedächtnis-Aussetzer so gravierend, dass sie ihr Schicksal nicht länger verbergen kann.

Einschätzung:

Ein "happy go lucky"-Film ist "Still Alice" definitiv nicht. Weder ein erstes Date, noch die Jumbo-Packung Popcorn sind für den Besuch dieses Dramas ratsam. Dass Julianne Moore einen Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" für ihre Darbietung der Alzheimer-Kranken Alice gewonnen hat, spricht für die Qualität des Films. Um das Siegel "schwere Kost" kommt "Still Alice" aber nicht herum, an Taschentücher sollte gedacht werden.

"Kingsman - The Secret Service", 12. März

Harry Hart (Colin Firth) ist der Kopf einer strenggeheimen Organisation namens "Kingsman". Eines Tages begegnet er dem Kleinkriminellen Gary "Eggsy" Unwin und erkennt das Potenzial des Jugendlichen. Kurzerhand beschließt er, den Störenfried zu rekrutieren und ihn zum Superagenten auszubilden. Und der Nachwuchs-Held wird dringend benötigt, denn ein genialer Fiesling hat beschlossen, Genozid an Menschen mit einem bestimmten DNA-Code zu betreiben.

Einschätzung:

Eine "James Bond"-Satire von "Kick-Ass"-Regisseur Matthew Vaughn? Das verspricht vor allem eins: wahnwitzige Action, schräge wie liebenswerte Charaktere und jede Menge Gewalt. Spannend ist, wie sich bei all dem der nicht unbedingt kampferprobte Colin Firth schlagen wird, schließlich ist dieser eher für romantische Komödien und Dramen bekannt.

"Cinderella", 12. März

Mädchen trifft Junge, Junge ist zufällig der Prinz der hiesigen Königsfamilie... und Mädchen schwer verliebt. Im Märchen hört diese altbekannte Geschichte auf den Namen "Cinderella" (Aschenputtel) und kommt am 12. März nach Disneys Zeichentrick-Klassiker mit echten Menschen ins Kino. Die Handlung ist bekannt: Unter der bösen Stiefmutter hat die junge Cinderella nichts zu lachen, dank einer guten Fee und losem Schuhwerk macht sich der eingangs erwähnte Prinz aber dennoch auf die Suche nach ihr. Ende gut, alles gut.

Einschätzung:

"Cinderella" ist ein Film für die ganze Familie. Kinder werden von der Märchenverfilmung ebenso verzaubert sein wie Erwachsene. Denn alleine Cate Blanchett als gemeine Stiefmutter zu sehen, lohnt sich. Überraschungen wird die altbekannte Story trotz modernstem CGI-Gewand aber wohl nicht bieten können, außer der Film orientiert sich an dem Schema des gelungenen Films "Maleficent", der Dornröschen ungeahnte Tiefe verlieh. Die Trailer von "Cinderella" deuten aber nicht darauf hin.

Geheimtipp: "Das ewige Leben", 19. März

Brenner (Josef Hader) ist wieder da. Der kauzige Polizist aus Österreich kehrt in "Das ewige Leben" in seine Heimat Graz zurück, trifft dort seine Jugendfreunde und seine einstige große Liebe wieder. Doch auch dort macht das Verbrechen keine Pause, nach einer Reihe von Morden endet Brenner mit einer Kugel im Kopf im Krankenhaus. Als er aus dem Koma erwacht, macht er sich auf, fest entschlossen, seinen "Mörder" zu finden - auch wenn einige Leute behaupten, er sei es selbst gewesen.

Einschätzung:

Die gleichwohl morbiden wie urkomischen Verfilmungen von Wolf Haas' Romanen sind nichts für jedermann. Wer aber ein Fan des österreichischen Schmähs und von Komiker Josef Hader ist, sowie bei den Vorgängern wie "Komm, süßer Tod" seinen Spaß hatte, der kann ohne Bedenken das Kino-Ticket buchen.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche