Steve-O: Festnahme nach gefährlichem Kran-Stunt

Auf Facebook hatte er angekündigt einen "gefährlichen Stunt" durchzuführen. Wenige Stunden später wurde Steve-O auf einem Kran festgenommen.

Wie recht Steve-O, 41, doch mit diesem Eintrag auf Facebook behalten sollte: "Wir machen morgen einen großen, gefährlichen Stunt in Los Angeles, der mir wahrscheinlich eine Menge Ärger einbringen wird". Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung der Nachricht kletterte der Schauspieler am Sonntag offenbar ungesichert auf einen mindestens 30 Meter hohen Kran in Hollywood, um am äußersten Ende des Gerüsts gegen SeaWorld zu protestieren, wie unter anderem "NBC Los Angeles" berichtet. Die Meeres-Themenparks stehen bei Tierschützern seit geraumer Zeit unter anderem wegen ihrem Umgang mit Orcas in der Kritik.

Steve-O und sein Wal Shammy

Jennifer Garner

Ihr Weihnachtsbaum ist etwas größer als erwartet

Ben Affleck und Jennifer Garner 
Welchen nehmen wir? Ben Affleck und Jennifer Garner haben sich bei der Auswahl eines Weihnachtsbaumes leicht verschätzt.
©Gala

"Wir hatten definitiv ihre Aufmerksamkeit", erzählt der "Jackass"-Star in einem kurzen Mitschnitt von der Aktion, von der er in Auszügen auch live bei Facebook berichtet hatte. Anwesende Polizisten, die nichts von der Aktion von Steve-O wussten, waren sich laut dem Bericht nicht sicher, ob die Person auf dem Kran womöglich gerettet werden müsse. Daher seien unter anderem auch mehrere Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge angerückt. Der Schauspieler habe einen aufblasbaren Gummiwal - den er zuvor auf Facebook präsentiert und "Shammy" getauft hatte - an dem Kran befestigt und unter anderem ein Feuerwerk gezündet, wie die Polizei berichtete. Auf die Flanke von "Shammy" war eine entsprechende Nachricht gegen SeaWorld geschrieben.

Kurz vor 21 Uhr am Sonntagabend sei Steve-O wieder nach unten geklettert und sei dort von der Polizei in Gewahrsam genommen worden, hieß es weiter. Nun müsse er womöglich mit einer Anzeige rechnen - unter anderem wegen des illegalen Betreten eines Grundstücks, dem unerlaubten Zünden von Feuerwerkskörpern innerhalb der Stadt und wegen Filmens ohne Drehgenehmigung. Clever: Schon vor der Festnahme fragte Steve-O auf Facebook, ob denn jemand seine Gefängniskaution übernehmen könne.

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