Stefan Raab TV-Duell à la Raab

Stefan Raab
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Der Entertainer Stefan Raab will dem TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seinen eigenen Stempel aufdrücken.

Stefan Raab (46) freut sich auf das TV-Duell am Sonntag und bereitet sich auf seine Weise auf die Show vor.

Der Moderator ('TV total') führt zusammen mit Peter Kloeppel (54), Anne Will (47) und Maybrit Illner (48) durch den Abend, an dem sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel (59) und der Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (66) in einem Fernseh-Duell gegenüberstehen.

Raab und seine Kollegen waren sich schnell einig, wie sie den Ablauf der Show gestalten wollen. Diese soll sich an politisch interessierte und informierte Menschen richten, aber auch die Zuschauer ansprechen, die sich bei der Show das erste Mal mit den Meinungen der unterschiedlichen Parteien auseinandersetzen. Seine Moderations-Strategie enthüllte der Entertainer im Interview mit 'tz-online'. "Ich werde mannschaftsdienlich und sachdienlich arbeiten. Das mache ich sicher auf meine eigene Art, da mir der journalistische Jargon ein wenig fremd ist. Aber die Art und Weise, wie man Themen in Worte fasst, ändert ja nichts am Inhalt." Er stellte auch klar, das Rad journalistisch nicht neu erfinden zu wollen, und verdeutlichte, dass das Wichtigste dargestellt werden müsse. "Es geht darum, die wesentlichen Standpunkte der beiden Politiker herauszuarbeiten, nicht darum, Fragen zu stellen, die noch nie ein Mensch gestellt hat."

Raab selbst musste im Vorfeld viel Kritik einstecken, weil er bei seiner eigenen Sendung 'TV total' eher als lustiger Moderator bekannt ist. Doch die Kritik perlte von dem Showmaster ab: "Das hat mich eher gleichgültig gelassen, weil es keine Grundlage für diese Kritik gab. Ich habe schließlich noch nie in so einer Sendung versagt - weil ich auch noch nie so eine Sendung gemacht habe. Insofern würde ich sagen, erst mal abwarten und mit der Kritik hinterm Berg halten, bis das Duell gelaufen ist."

Laufen wird das Duell auf den Sendern ARD, ZDF, RTL und auch auf Pro7. Aus gutem Grund, wie Raab im 'DWDL.de'-Interview erklärte. "Wenn man junge Leute erreichen will, muss man auch dahin gehen, wo sie sind. Es nützt ja nichts, wenn man seinen alten Routinen treu bleibt", meinte Stefan Raab.

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