Sonya Kraus Einfach treiben lassen

Sonya Kraus
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Moderatorin Sonya Kraus geht ihre berufliche Planung ziemlich ziellos an.

In Sachen Berufsplanung macht Sonya Kraus (39) einen auf Seerose: Sie lässt sich treiben.

Die Starblondine ('talk talk talk') verriet im Gespräch mit 'weser-kurier.de', dass sie nicht wirklich gut darin ist, die Initiative zu ergreifen und beispielsweise Projekte anzukurbeln. "Das fällt mir leider ziemlich schwer. Vielleicht ist das falsch, aber ich lasse mich gerne wie eine Seerose auf einem wilden Bach treiben und schaue, was passiert", gestand sie der Publikation. Immerhin könne sie so auch nicht enttäuscht werden. "Ich setzte mir keine festen Ziele, die ich dann vielleicht gar nicht erreichen kann. Das macht einen nur unglücklich."

Wenig froh macht sie auch der Gedanke an die ungleiche Geschlechterbehandlung in der Bundesrepublik, in dieser Hinsicht gäbe es noch viele "Baustellen", bedauerte die Fernsehfrau. "Es ist grotesk, dass in der heutigen Rentengeneration Frauen halb so viel zum Leben haben wie Männer", führte sie an und beklagte auch die falsche Annahme, "die Emanzipationsdebatte sei obsolet". Die Wirklichkeit sehe ganz anders aus: "Die Freiheiten, die wir Frauen - zumindest in Europa - heute genießen, sind geschichtlich gesehen ja nur ein Wimpernschlag. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist immer noch ein zartes Pflänzchen, eine Knospe, die sich noch nicht entfaltet hat", betonte die gebürtige Hessin. Gesetzlich seien Männer und Frauen in Deutschland mittlerweile zwar gleichgestellt - aber "praktisch kämpfen wir [noch] darum", seufzte Sonya Kraus.

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