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Snoop Dogg Beistand von Bob Marleys Sohn

Snoop Dogg
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Rapper Snoop Dogg, der mit seiner Äußerung, er sei die Reinkarnation von Bob Marley, für Aufsehen sorgte, bekam Zuspruch von dessen Sohn.

Snoop Dogg (41) kann sich darüber freuen, dass Rohan Marley (40) ihm seine Wandlung zum Rastafari abnimmt.

Der Rapper ('Young, Wild, Free') änderte nach einem Trip nach Jamaica seinen Namen in Snoop Lion. Der Name erinnert an den siegreichen Löwen von Juda, der als Symbol in der Rastafari-Bewegung große Bedeutung hat. Das nahmen einige Glaubensvertreter mit Schnauben zur Erkenntnis - vor allem, als der Amerikaner dazu noch behauptete, die Reinkarnation von Bob Marley (†36, 'No Woman No Cry') zu sein. Dessen Sohn regt sich nicht darüber auf, wie bei einem Interview mit 'TMZ' deutlich wurde: "Der Name unseres Vaters sollte bei dieser Sache gar nicht auftreten, denn wie es ein wahrer Rasta tun würde, hätte er Snoops Reinkarnation und dessen positive Einstellung begrüßt." Anders als Bunny Wailer (65), der mit Marley damals die Band 'The Wailers' gründete, unterstützt Rohan Marley die Bemühungen von Snoop Dogg: "Schon vor seiner Wandlung hatten wir mit Snoop keine Probleme und er wird weiterhin unseren Segen und unsere Unterstützung haben."

Das 'Rastafari Millennium Council' sieht das allerdings ganz anders und veröffentlichte einen siebenseitigen Brief, der den Hip-Hop-Star und seine angebliche Wandlung zum Rastafari scharf angreift: "Gras zu rauchen, Bob Marley und Reggae-Musik zu mögen, definiert nicht die eingeborene Rastafari-Kultur", wetterten die Glaubenswächter unter anderem.

Snoop Dogg oder besser Snoop Lion hat indes die Dokumentation 'Reincarnation' über seine Wandlung zu einem Rastafari gedreht - was sicherlich seine Kritiker noch weiter verärgern wird.

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