Sebastian Vettel: Aufgeregt wie eh und je

Formel-1-Rennfahrer Sebastian Vettel ruft sich immer wieder ins Gedächtnis, wie viel Glück er bis jetzt hatte - da gehört das Aufgeregt sein dazu

Sebastian Vettel (26) ist Lampenfieber auch jetzt nicht fremd.

Der Red-Bull-Pilot fuhr am Wochenende in Suzuka wieder an der Spitze mit und konnte beim Großen Preis von Japan auf dem Siegertreppchen den ersten Platz für sich entscheiden. Dicht gefolgt von Mark Webber (37) und Romain Grosjean (27). Für Lewis Hamilton (28) war das Rennen kurz nach dem Start nach einem Reifenschaden schon wieder vorbei.

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Der vierte Weltmeister-Titel für Vettel ist damit zum Greifen nahe. Ein Erfolg, den sich der Heppenheimer nicht mal in seinen kühnsten Träumen habe vorstellen können. "Ich liebe das Rennfahren. Ich habe früher nie gedacht, dass ich überhaupt einmal so ein Auto testen dürfte. Bei meinem ersten Test habe ich mir in die Hosen gemacht und gedacht: 'Okay, das hier ist was für echte Kerle.' Die letzten Jahre waren unglaublich. Aber es hat sich nicht so viel geändert. Ich bin immer noch aufgeregt, wenn ich an die Strecke komme. Man muss sich auch erlauben, das zu genießen. Ich bin sehr glücklich, dass ich einer von den 22 Piloten sein darf, die in der Formel 1 fahren dürfen. Natürlich nehme ich auch gern ein paar Pokale mit", sagte der Pilot bescheiden im Interview mit der 'Stuttgarter Zeitung'.

Seine Konkurrenz lässt Sebastian Vettel derweil hinter sich und wird - wenn alles wie geplant läuft - Ende Oktober zum vierten Mal den Weltmeister-Titel beim Rennen in Indien einfahren können. In Japan machte ihm ein starker Fernando Alonso (32) einen Strich durch die Rechnung, der dort auf Platz vier landete und damit den Punktevorsprung für einen Weltmeistersieg von Vettel noch nicht zuließ. "Ich habe einen Riesenvorsprung, aber ich muss weiter pushen. Denn es ist niemals zu Ende, bevor es endgültig vorbei ist", sagte Sebastian Vettel nach dem erfolgreichen Rennen.

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