Sara Nuru: Eine Frau als Papst? Unrealistisch!

Nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. steht nun die Neuwahl eines Heiligen Vaters an. Doch wie wäre es stattdessen mit einer Päpstin? Diese Frage brachte Model Sara Nuru zum Lachen.

Sara Nuru (23) glaubt nicht, dass eines Tages eine Frau an die Spitze der Katholischen Kirche gewählt wird. 

"Sorry, da bin ich, glaube ich, echt zu realistisch", erklärte das deutsche Model ('Germany's Next Topmodel') 'bild.de' bei der Verleihung der Goldenen Bild der Frau. "Ich glaube, das lässt sich die katholische Kirche nicht nehmen, nein, das glaube ich nicht. Was ich sehr schade finde, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen." Auch TV-Moderatorin Mareile Höppner (35, 'Riverboat') sieht schwarz, was die weibliche Übernahme des katholischen Chefpostens betrifft. "Es wird sicherlich keine Päpstin geben. Das werden wir nicht erleben, das werden unsere Kinder und Kindeskinder nicht erleben", sagte die Blondine. Der Grund dafür ist in ihren Augen das firme Traditionsbewusstsein der Institution. "Kirche ist in vielerlei Hinsicht sehr konservativ, was auch grundsätzlich gut ist. Viel bleibt ihr auch nicht. Das, was Kirche braucht, ist Konstanz und das Konstante. Und das halten die durch und das ist auch absolut wichtig. Deshalb glaube ich, wird sich da nicht so schnell was verändern", erklärte sie und lachte dann: "Vielleicht in tausend Jahren." Wenn die Fernsehfrau etwas zu sagen hätte, würde sie vor allem Themen aufs Tablett bringen, die bislang von den Glaubensvertretern eher unter den Teppich gekehrt werden. "Ich wünsche mir auch mehr Offenheit zu Themen, die die Kirche bislang ja doch versucht auszuschweigen. Da geht es zum einen um Schwulenehe und so weiter. Das sind Themen, die der letzte Papst sehr, sehr konservativ - wie die vorigen übrigens auch - behandelt hat, wenn sich da was verändern würde, würde ich mich freuen."

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Moderatorin Birgit Schrowange (54, 'Extra - Das RTL-Magazin') hingegen findet, was in der Politik geht, sollte doch auch in der Katholischen Kirche möglich sein. "Wir haben ja auch eine Bundeskanzlerin", führte sie an. Sie ist sich zwar nicht sicher, ob es noch in diesem "Jahrhundert" mit einer Päpstin klappen könnte, "aber ich würde mich sehr freuen." Da der Nachfolger von Papst Benedikt XVI. (85) jedoch auf jeden Fall ein Mann werden wird, wünscht sich die schöne Brünette zumindest ein bisschen mehr kirchliche Emanzipation für die Frau. "Ich erwarte vom neuen Papst, dass er liberaler ist, toleranter ist, dass er sich nicht rausredet, was die ganzen Missstände in der Kirche angehen, und vor allen Dingen erwarte ich mir, dass endlich die Frauen und Männer gleich gestellt werden in der Kirche", forderte sie.

Schauspielerin Radost Bokel (37, 'Der Staatsanwalt') hätte schon eine passende Past-Kandidatin: "Olivia Jones vielleicht als Papst?", schlug sie vor. In Sachen Kirche ist die gebürtige Thüringerin, die einige Jahre in den Staaten lebte, allerdings nicht so bewandert, gestand sie. "Ich bin nicht so sehr katholisch, ich bin eher evangelisch, aber auch nicht so hundertprozentig bibelfest, obwohl das in Amerika ja eine große Tradition ist und wir in Amerika jeden Sonntag in die Kirche gegangen sind, was ich auch ganz toll finde. Aber ich kann eigentlich wenig dazu sagen und freue mich nur darauf, wenn es jemand ist, der gesund und munter auf ist."

Unterm Strich scheinen die deutschen Promidamen also den Realismus von Sara Nuru zu teilen. 

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